Das verschwundene Thema. Ästhetik des Häßlichen und transzendentalpoetische Selbstthematisierung

Author: Sandra Kluwe

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638701441

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Page: 130

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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: sehr gut (1,0), Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar 'Der Streit der Klassiker und Romantiker um 1800' bei Prof. Bubner, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vormodernen Asthetik eines Rosenkranz, Weisse, Solger und Hegel spielt das Hassliche die Rolle eines Kontrastprinzips, das im Rahmen einer positiven Dialektik zur Synthese herausfordert. An Friedrich Schlegel und seiner werkgeschichtlichen Wende vom 'Studium'-Aufsatz zu den 'Athenaum'-Fragmenten wird aber ersichtlich, dass eine 'Asthetik des Hasslichen', die auf dem kritischen Niveau einer Transzendentalphilosophie Bestand haben soll, diese Synthese in Gestalt einer negativen Dialektik in der Schwebe lassen muss. Damit ist die Tendenz zur Verfluchtigung des Gegenstandsbezugs, seine Sublimierung zur Selbstreferentialitat gegeben: Der ursprunglich fixe Eigengehalt des Hasslichen emanzipiert sich von seiner Stofflichkeit. Von hier aus ergibt sich ein Ausblick auf das Hassliche in Adornos 'Asthetischer Theorie'

Die Ästhetik des Hässlichen

Die descriptiones Cundrîes (Parzival) und Rûels (Wigalois)

Author: Julia Braun

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640670132

Category: Literary Criticism

Page: 27

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem Titel „Die Ästhetik des Hässlichen“ handelt es sich um keinen Widerspruch. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Ästhetik zwar als Wahrnehmung dessen bezeichnet, was allgemein als schön und harmonisch gilt; in dieser Arbeit wird der Begriff Ästhetik aber streng wörtlich genommen und als rein sinnliche Wahrnehmung verstanden, die sich in diesem Fall eben nicht auf die schönen und angenehmen Dinge richten wird, sondern auf das Hässliche und Abstoßende zielt. Dabei wird versucht, nicht nur als heutiger Rezipient die aufgeführten Textbeispiele zu bewerten und zu interpretieren, sondern auch darauf einzugehen, wie die verschiedenartigen descriptiones auf den mittelalterlichen Rezipienten gewirkt haben müssen. Auf den ersten Seiten der Arbeit befasse ich mich mit den lexikalischen und semantischen Besonderheiten, die das Adjektiv „hässlich“ betreffen. Es wird darauf geachtet, die Unterschiede zwischen der mittelalterlichen und der heutigen Vorstellung herauszuarbeiten. Ein kurzer Exkurs über die Ekphrasis- Theorien der Antike und des Mittelalters sollen zu den ausgesuchten Beispielen überleiten, an denen die mittelalterliche Methode der Ekphrasis aufgezeigt werden kann. Außerdem soll deutlich werden, dass die Beschreibung der Hässlichkeit festgelegten Mustern folgt, die beabsichtigte Wirkung aber, die die Hässlichkeit beim Rezipienten hervorrufen soll, nicht immer dieselbe ist. Es geht in dieser Arbeit nicht nur um die Darstellung von körperlich hässlichen Menschen, sondern auch darum, wie der hässliche Charakter eines Menschen dargestellt werden kann. Schlussendlich stellt sich die Frage, warum Beschreibungen von hässlichen Menschen oder grauenhaften Begegnungen in der Literatur überhaupt thematisiert werden.

Die Ästhetik des Hässlichen am Beispiel von Gottfried Benns Morque-Gedichten

Author: Linda Lau

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656163812

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Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 13, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Asthetik des Hasslichen erhebt in der expressionistischen wie schon in der naturalistischen Moderne als eine Technik zur Desillusionierung des schonen Scheins Erkenntnisanspruche auf Wahrheit und Authentizitat, die im Rahmen tradierter Verpflichtungen der Kunste auf das Schone nicht mehr einlosbar erschienen." Thomas Anz spielt in seinem Zitat auf ein bestimmtes Motiv expressionistischer Literatur an: das Hassliche. So finden sich in entsprechenden Gedichten gehauft Bilder des kranken und hasslich gewordenen Korpers: Ausdrucke wie Darmkrankheiten, Pickel, faule Zahne, faule Safte, grune Zahne, Lidrandentzundung, junger Kropf, Bartflechte, Gichtknoten, Seuchen, Pestilenzen, Beulen, Eiter, Furunkel, Rotz, Karbunkel [oder] Kniewasser"2 beherrschen das allgemeine Schriftbild. Ziel dieser Arbeit ist es, die sogenannte Asthetik des Hasslichen am Beispiel von Gottfried Benns Morque-Gedichten herauszuarbeiten. Im ersten Teil wird der Fokus zunachst auf dem historischen Hintergrund liegen. Dementsprechend sollen fur das sogenannte expressionistische Jahrzehnt zeitgeschichtliche Aspekte herausgehoben und die allgemeine Funktion des Hasslichen in expressionistischer Lyrik erlautert werden. Daruber hinaus soll ausschnittsweise die Person Gottfried Benn und insbesondere sein literarisches Schaffen beleuchtet werden. Diesbezuglich werde ich zunachst auf einige biografische Eckdaten und anschliessend genauer auf seine Gedichtsammlung Morque eingehen. Im zweiten Teil sollen dann insgesamt drei Motive innerhalb ausgewahlter Morque-Gedichte analysiert werden. Herangezogen werden hierzu die Gedichte Kleine Aster," Schone Jugend," Saal der kreissenden Frauen" und Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke.""

Die Ästhetik des Ekels in der Literatur: Von der Antike bis zu Gottfried Benn

Author: Simone Rongen

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842898150

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 112

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Als menschliche Emotion und als ästhetisches Phänomen ist der Ekel so alt wie die Menschheit selbst. Doch als negativ gewertete Erscheinung neigen wir dazu, ihn aus unserer Wahrnehmung auszublenden. Aber möchte tatsächlich niemand etwas von diesem widerwärtigen Gefühl wissen? Das Gegenteil ist oftmals der Fall. Die Lust an der Abscheulichkeit des Ekels ist allgegenwärtig. Ziel dieses Buches ist es, darzustellen, wie sich der Ekel vorrangig in der deutschen, aber auch europäischen Literatur, ausgehend von der ästhetischen Theorie des 18. Jahrhunderts bis zur Moderne entwickelt hat und wie er sich in den frühen Gedichten Gottfried Benns manifestiert. Beginnend mit der ästhetischen Theorie des 18. Jahrhunderts wird die Entwicklung des Ekels in der Literaturtheorie an ausgewählten Beispielen dargestellt. Die Epochen und Strömungen der Aufklärung, Klassik, der Romantik, des Naturalismus und der Dekadenz bis zum Expressionismus werden dabei behandelt. Am Beispiel des Morgue-Zyklus und anderer früher Gedichte werden die Motive, Themen und die Funktionen des Ekels in Benns Dichtungen dargestellt. Das Augenmerk liegt dabei auf der Frage, ob Benn einer bestimmten theoretischen Strömung folgte.

Ästhetik des Hässlichen und Kranken in Gottfried Benns Gedicht "Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke"

Author: Marie-Christine Bechtel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668495971

Category: Literary Criticism

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Stuttgart, Veranstaltung: Literarischer Expressionismus, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit wird auf die "Ästhetik des Hässlichen" im Frühexpressionismus anhand eines exemplarischen Gedichts von Gottfried Benns eingegangen. Bei der Betrachtung des Ästhetik-Begriffs in seinem literaturhistorischen Kontext fällt auf, dass im Verlauf der Geschichte immer wieder die ‚Ästhetik‘ den Anlass zu zahlreichen literarischen, künstlerischen und philosophischen Texte gab. Der Inhalt dieser Hausarbeit fokussiert primär der Ästhetik des Hässlichen in Benns Gedicht "Mann und Frau gehn durch die Krebsbaracke". Dabei wird das Gedicht auf seine formalen und inhaltlichen Merkmale untersucht, die zentralen Motive der Krankheit, des Zerfalls und der Sexualität herausgearbeitet und versucht, die Frage nach der speziellen Ästhetik des Hässlichen in Benns Werk zu beantworten. Abschließend wird auf die expressionistischen Merkmale des Gedichts eingegangen, um dieses vom Naturalismus abgrenzen.

Tours de force - Die Ästhetik des Grotesken in der französischen Pantomime des 19. Jahrhunderts

Author: Jörg von Brincken

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110917890

Category: Literary Criticism

Page: 412

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19th century French pantomime was notable for its affinities with motifs centering around violence and horror. This double-bind between comical entertainment and more sinister features makes it a cardinal instance of a modern aesthetic that upgraded ugliness in the form of grotesquerie to the status of a guarantor of aesthetic pleasure. Accordingly, this analysis of the theatrical qualities of mute body-play is closely bound up with the contemplation of coeval European discourse on the transcendence of aesthetic frontiers. This applies both to the problems posed by this phenomenon and above all to its potential performative effect.

Ästhetik des Hässlichen

Systematisierung und gesellschaftliche Einordnung des Hässlichen

Author: Judith Hampel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640252810

Category: Literary Criticism

Page: 25

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Paderborn (Literaturwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Ästhetik des Hässlichen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1853 erscheint Rosenkranz Publikation mit dem auf den ersten Blick widersprüchlichen Titel: Ästhetik des Häßlichen. Die Entdeckung der Sinnlichkeit, des Schönen und der Ganzheitlichkeit als Definitions-beschreibungen für die Ästhetik, drängen den Titel schon im Ansatz in Widersprüche. Dem Autor gelingt es, den Leser durch die Behauptung, dass das Hässliche zur ästhetischen Betrachtung gehört, zu verunsichern. Per Definition ist die Ästhetik nicht nur die Theorie der Kunst, sondern auch die allgemeine Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung. Jedoch scheint das bisherige Wissen über die Grundbestimmungen einer Ästhetik mit den neuen Erkenntnissen nicht übereinzustimmen. Die vorliegende Hausarbeit setzt die Ästhetik des Häßlichen in den Mittelpunkt der Betrachtung, indem sie die Entwicklung von einer ‚schönen’ Ästhetik zu einer hässlichen Ästhetik beschreibt und analysiert. Sie beginnt in den Anfängen der Philosophiegeschichte und mündet in der zeitgenössischen Akzeptanz des Werkes im 19. Jahrhundert. Das Schöne entzieht sich nie seiner Betrachtung, da es als Foliecharakter für das Hässliche dient. Die Provokation des Autors, das Hässliche in die ästhetische Betrachtung mit einzubeziehen erklärt sich aus den gesellschaftlichen und politischen Ereignissen zu jener Zeit. Für die heutige Sichtweise der Ästhetik des Häßlichen ist die Medienlandschaft interessant, welche einen extremen Wandel gerade bei den Privatsendern durchlebt. Der Fokus liegt in der so real wie nur möglich gestalteten Doku Soap, deren Charakter bis hin zum abscheulichen und ekelhaften reicht. Menschen, die sich vor laufender Kamera unter das Messer eines OP-Chirurgen legen und dabei gefilmt werden, gehören zur Normalität. Der Blick in die sonst verschlossenen Bereiche der Chirurgie lassen den Zuschauer an einer neuen Welt teilhaben, deren Einblick ihnen ansonsten verwehrt bleibt. Beispielhaft zeigte auch das RTL Format ‚Dschungelcamp’, wie Prominente bis an ihre ethischen und eigenen Grenzen in der Konfrontation mit Ekel, Abscheu und Angst kamen. Es bleibt dabei die Frage offen, was derartige Formate noch ästhetisch macht, um deren Ausstrahlung zu rechtfertigen? Was macht hierbei die Faszination des Hässlichen aus? Diese Fragen gehen über den Rahmen dieser Arbeit hinaus, so dass sie nur die Aktualität der Ästhetik des Hässlichen unterstreichen können.

Wissenschaftsgeschichte der Germanistik in Porträts

Author: Christoph König,Hans-Harald Müller,Werner Röcke

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110807262

Category: Literary Criticism

Page: 305

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The History of German Studies in Portraits presents a sober, critical, modern and vivid account of the discipline, together with its problematic past. The book contains twenty-eight portraits of the most important scholars in German Studies from the beginnings to 1950. Account is taken of the most important theoretical, political, institutional and interdisciplinary developments in the history of the humanities.

Die Tradition des Hässlichen im Expressionismus

Am Beispiel von Gottfried Benns "Schöne Jugend"

Author: Tanja Ridder

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638644456

Category: Expressionism in literature

Page: 64

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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 3, Universitat Duisburg-Essen (Geisteswissenschaften), Veranstaltung: Moderne Lyrik, Sprache: Deutsch, Abstract: Gottfried Benn war Expressionist. Seine fruhe Lyrik sollte nicht allein schockieren, was sie naturlich trotzdem getan hat, sondern auch das Seelenleben des Dichters preisgeben, ein Umstand, der bei dem heutigen Umgang mit Lyrik selbstverstandlich erscheint, zur Zeit des Erscheinens der Morgue-Gedichte aber oftmals ausser Acht gelassen wurde. Diese Arbeit wird sich mit dem Seelenleben Gottfried Benns, mit den Merkmalen des Expressionismus und der Reaktion der Menschen auf die Lyrik Benns, aber in diesem Zusammenhang auch mit dem Hasslichen und der Faszination am Hasslichen in der Kunst und Literatur beschaftigen. Das Gedicht Schone Jugend" wird exemplarisch fur die Dichtkunst Benns, aber auch fur den Expressionismus stehen und auf diese beiden Punkte hin eingehend untersucht

Hegels Ästhetik des Hässlichen

Author: Maja Roseck

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638370984

Category: Social Science

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,5, Universität Leipzig (Institut für Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Das Hässliche, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kommunikations- und Medientheoretiker Norbert Bolz hat einmal gesagt: „Was wir Moderne nennen - also die Zeit zwischen der europäischen Aufklärung und dem Ersten Weltkrieg - hat uns mit idealistischen Zumutungen überlastet und mit humanistischen Idealen geködert. Deshalb haben wir heute eine ambivalente Einstellung zur Moderne: sie ist Utopie und Alptraum zugleich. Deshalb fällt es uns so schwer, souverän in eine neue Zeit einzutreten. Wir haben ein Entwöhnungstrauma der beendeten Moderne." (in Theorie der Müdigkeit - Theoriemüdigkeit, 1997) Der Geist der Moderne durchdrang seit Ende des 18. Jahrhunderts alle Lebensbereiche und die Künstler machten es sich zur Aufgabe dieses neue Welt- und Zeitempfinden zu befördern. Jedes Kunstwerk wurde zur Antwort auf die sozialen, politischen und geistigen Zustände und Veränderungen dieser Zeit. Die Maler verließen ihren bisherigen Weg, die Wirklichkeit naturgetreu wiederzugeben - und setzten ihr ihre innere Natur entgegen. Diese neue Art, die Welt wahrzunehmen und zu beurteilen, wurde zum neuen Inhalt der Kunst. Zu diesem Inhalt der Kunst gehörten nun auch Provokationen, Obszönitäten und Hässliches als Antwort auf eine aus den Fugen geratene Welt mit einer fragwürdig gewordenen Kultur. Die Philosophen im Allgemeinen und die Ästhetiker im Speziellen fühlten sich dazu berufen, dieser neuen Kunst auf den Zahn zu fühlen. Was war plötzlich aus der schönen Kunst geworden an deren Stelle nun zunehmend das Hässliche und Obszöne trat? Wie hässlich und obszön durfte die Kunst sein, damit überhaupt noch von Kunst die Rede sein konnte? Der Schriftsteller Christian Felix Weisse sagte über das Hässliche, es sei das „unmittelbare Dasein der Schönheit“ und laut dem Philosophen Karl Rosenkranz ist das Hässliche das notwendige negative Korrelat zum Schönen, dessen die Kunst bedarf, um die Idee nicht einseitig zur Anschauung zu bringen.

Ästhetik des Hässlichen

Beiträge zum Verständnis negativer Ausdrucksformen im 19. Jahrhundert

Author: Holger Funk

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Aesthetics

Page: 352

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Liszts "Faust"

Ästhetik - Politik - Diskurs

Author: Nina Noeske

Publisher: Böhlau Verlag Köln Weimar

ISBN: 3412506206

Category:

Page: 672

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Ästhetische Grundbegriffe

Band 4: Medien - Populär

Author: Karlheinz Barck,Martin Fontius,Dieter Schlenstedt,Burkhart Steinwachs,Friedrich Wolfzettel

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 347600533X

Category: Philosophy

Page: 884

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Von "Absenz" bis "Zeitalter/Epoche" enthält diese Enzyklopädie 170 Artikel, die von 150 renommierten Wissenschaftlern erarbeitet wurden. Ausgehend von der Gegenwart und ihrer Medienwelt wird die jeweilige Begriffsentwicklung im europäischen Kulturvergleich aufgezeigt. Im Vordergrund stehen jene Epochen, die durch die Ausbildung des Systems der Künste, die Geburt der Ästhetik als Disziplin und die Entstehung der Kunstphilosophie des deutschen Idealismus geprägt sind. Als Nachschlagewerk erweist dieses historische Wörterbuch nicht nur Lehrenden und Studenten wertvolle Dienste. Gerade in einer Zeit sich beschleunigenden Kulturwandels und globaler Öffnung aller Lebens- und Erfahrungsbereiche, wendet sich dieses Werk an alle, die sich mit dem Ästhetikbegriff auseinandersetzen wollen.

Im Schatten des Schönen

die Ästhetik des Hässlichen in historischen Ansätzen und aktuellen Debatten

Author: Michael Pauen,Marie-Luise Raters

Publisher: N.A

ISBN: 9783895285608

Category: Ugliness

Page: 308

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Die Funktion des Hässlichen im Expressionismus und in der frühen Lyrik Gottfried Benns

Author: Benedikt Fuchs

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638488950

Category: Literary Criticism

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Abteilung für neuere deutsche Literatur), Veranstaltung: Gottfried Benn, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Hausarbeit „Die Funktion des Hässlichen im Expressionismus und in der frühen Lyrik Gottfried Benns“ möchte ich, wie der Titel schon andeutet, eine Ästhetik des Hässlichen in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen, die in der Kunst des Expressionismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts wie in keiner anderen Kunstrichtung zuvor ihren Ausdruck fand, und damit dem Lebensgefühl und der Wirklichkeitserfahrung einer ganzen Generation von Künstlern Ausdruck verlieh, sowie viele der nachfolgenden Generationen entscheidend in ihrer Wahrnehmung beeinflusste. Als einer der bedeutendsten, wenn nicht sogar der bedeutendste dieser Künstler, die sich im expressionistischen Umfeld bewegten und das Hässliche programmatisch in ihr Werk einfließen ließen, war es der junge Gottfried Benn, der in seiner frühen Lyrik in krassen, schonungslosen Bildern, wie kein anderer das ästhetisch Hässliche verarbeitete und zum zentralen Objekt der Darstellung machte. In meine Ausführungen möchte ich dementsprechend zunächst versuchen die Funktion des Hässlichen in der Kunst des Expressionismus im allgemeinen darzustellen, um dann auf dieser Grundlage zu einer Betrachtung der Verwendung und Funktion des Hässlichen in der frühen Lyrik Gottfried Benns zu gelangen. Diese Betrachtung wird im wesentlichen mit Textbeispielen aus der frühen Lyrik arbeiten und versuchen, anhand der Analyse dieser Beispiele, so viel wie möglich über die Funktion des Hässlichen im lyrischen Frühwerk Benns auszumachen. Ziel eines abschließenden Fazits soll es dann sein, zu resümieren was sich über die Funktion des Hässlichen im Expressionismus und in Benns früher Lyrik aussagen lässt, und zu überprüfen inwieweit Gemeinsamkeiten oder Unterschiede dieser Funktion bei Benn im Vergleich zum Expressionismus feststellbar sind.