Das Gespräch über die Redner / Dialogus de Oratoribus

Lateinisch - Deutsch

Author: Tacitus

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050092599

Category: History

Page: 190

View: 9308

DOWNLOAD NOW »
Tacitus behandelt in seinem Rednerdialog die Gründe für den Verfall der römischen Beredsamkeit beim Übergang von der Republik zur Kaiserzeit, ferner Dilettantentum und echte Wissenschaft, die Bedeutung der Philosophie für die Erziehung, das Verhältnis zwischen Zeitgeist und wahrer idealistischer Beredsamkeit. Dem Text und der Übersetzung sind Zeugnisse zur Überlieferungsgeschichte beigegeben; die umfangreiche Einführung enthält eine Biographie des Tacitus unter besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit als Redner und erörtert in übersichtlicher Weise alle wesentlichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Rednerdialog stehen. Literaturhinweise und ein erklärendes Namenverzeichnis vervollständigen diese Ausgabe.

Dialogus de oratoribus

Author: Cornelius Tacitus,Dieter Flach

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515087698

Category: History

Page: 113

View: 6349

DOWNLOAD NOW »
Mit dem vorliegenden Band widmet sich Dieter Flach dem Dialogus des Cornelius Tacitus. In einer ausfuehrlichen Einleitung ordnet der Herausgeber den Text in das Gesamtwerk seines Verfassers ein. Flach arbeitet das Anliegen des Tacitus heraus, das er mit seiner Schrift verfolgt, und die Rollen, die er den Teilnehmern des Streitgesprachs zuweist. In der Textausgabe vermeidet Flach alle tiefen und unnotigen Eingriffe in das Werk. Zahlebige Deutungsfehler werden berichtigt und behutsame Verbesserungen vorgeschlagen, die Flach im Fuanotenapparat und in knappen Zusatzen zu seiner Ubersetzung erlautert und begruendet. Nachvollziehbar klart er Streit- und Zweifelsfragen in der deutschen Wiedergabe des lateinischen Wortlauts.

"Hellenisten" in der Apostelgeschichte

historische und exegetische Untersuchungen zu Apg 6,1; 9,29; 11,20

Author: Michael Zugmann

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161498961

Category: Religion

Page: 497

View: 4894

DOWNLOAD NOW »
English summary: In Acts, Hellenists are mentioned three times: a group of the Jerusalem church (6:1), Jewish opponents of Paul (9:29) and the pagan audience of Christian missionary preaching (11:20). The analysis of the verb hellenizein shows that hellenistes meant non-Greeks who spoke Greek. There were many hellenistai in antiquity, for example in Rome, Syria and Egypt. The main part of this work deals with epigraphical and literary sources that bear witness to Greek-speaking Jews in the Diaspora because of their appreciation of the Temple and Torah. When some of these Hellenists became adherents of Jesus, a conflict developed because of their criticism of the Temple (6:11-14). Their theology focused on the salvation through the death of Jesus (Rom 3:25-26) and its eschatological significance in contrast to the Temple (Mark 14:58). German description: Die Apostelgeschichte bezeichnet drei Gruppen als Hellenisten: eine Gruppe der Urgemeinde (6,1), judische Gegner des Paulus (9,29) und heidnische Adressaten der fruhchristlichen Missionspredigt (11,20). Gemeinsam ist diesen Gruppen die gemeinsame griechische Sprache: Die Analyse des Verbs hellenizein zeigt, dass hellenistes griechischsprachige Nichtgriechen kennzeichnete. Diese waren in der Antike ein verbreitetes Kulturphanomen, wie Beispiele aus Rom, Syrien und Agypten zeigen, die das hinter Apg 11,20 liegende Milieu illustrieren. Auch unter den Juden der Diaspora und Palastinas gab es viele Griechischsprachige; Michael Zugmann bietet dafur zahlreiche epigraphische und literarische Belege und bespricht sie ausfuhrlich. Unter den judischen Hellenisten Jerusalems (9,29) spielten Ruckwanderer aus der Diaspora eine besondere Rolle, die wegen ihrer Affinitat zu Tempel und Tora hierher gekommen waren. Einige wurden durch die Missionspredigt der Urgemeinde zu Jesusanhangern. Am Konflikt um Stephanus lasst sich das theologische Profil dieser judenchristlichen Hellenisten (6,1-15) nachzeichnen. Ihre implizite Tempelkritik (6,11.13f) bestand darin, dass sie den Heilstod Jesu in den Mittelpunkt ruckten. Rom 3,25f stellt Jesu Tod mit der kultischen Metapher hilasterion als endzeitlichen Versohnungstag dar, und die von den judenchristlichen Hellenisten uberlieferte Form des Tempelwortes Jesu (Mk 14,58) deutet mit dem Gegensatzpaar des handgemachten und nicht handgemachten Tempels an, dass der Jerusalemer Tempel(kult) durch Jesu Kreuzestod endzeitlich uberboten wurde.

Handbuch Antike Rhetorik

Author: Michael Erler,Christian Tornau

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 311039524X

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 818

View: 2174

DOWNLOAD NOW »
Rhetorik hat als kommunikativ-persuasive Praxis und als Theorie ihren Ursprung in der griechisch-römischen Antike. Der Band bietet zunächst in historischer Perspektive Beiträge zum institutionellen Kontext antiker Rhetorik, zu ihrer Entwicklung als Praxis und Theorie von der griechischen Poliskultur bis in die römische Kaiserzeit sowie zu den antiken Debatten um ihr Wesen und ihre Verantwortbarkeit. Ein systematischer Teil behandelt dann das Verhältnis von Rhetorik und Literatur, von mündlicher Rede und geschriebenem Text, sowie die Frage außertextlicher Rhetorik. In einem dritten Schritt werden die Rezeptionen und Transformationen der antiken Rhetorik in Mittelalter und früher Neuzeit sowie in Barock und Moderne in den Blick genommen. Der Band verbindet eine umfassende Darstellung der wesentlichen Aspekte antiker Rhetorik mit vertiefenden Einzelanalysen und möchte zugleich zur Einführung dienen und für das Fachpublikum von Interesse sein.

Tacitus und der Dialog über die Redner

Author: Daniel Korth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638445283

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 11

View: 438

DOWNLOAD NOW »
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Tacitus lebt im allgemeinen Bewusstsein als der letzte große Repräsentant des im eigentlichen Sinne römischen Schrifttums. Auf diese Art wird häufig von Tacitus auf eine ganze Epoche geschlossen. Die zielstrebig verfolgte politische Laufbahn des Tacitus, der circa in der Mitte der fünfziger Jahre nach Christi Geburt geboren wurde, beginnt unter Vespasian und setzt sich unter Titus und Domitian geradlinig fort. Die Schriftstellerei des Tacitus fällt zum größten Teil unter die Regierung Kaiser Trajans, der als Letzter den klassischen Typus des römischen Feldherren und Staatsmannes repräsentierte. Seine historische Schriftstellerei ist vom Wandel der Zeiten mitgeprägt. Einerseits erweist er sich als römischer Senator, andererseits zeigt er sich als Senator neuen Zuschnitts der Flavier und Trajans. Im ganzen lässt sich Tacitus’ historische Schriftstellerei eine konsequente Bewegung von der Zeitgeschichte zurück in die Vergangenheit erkennen. Er beginnt mit einer Biographie seines Schwiegervaters Agricola und plant, die Herrschaft Domitians und das Glück der Gegenwart darzustellen. Bald erkennt er, dass Domitian im Rahmen einer Geschichte der flavischen Dynastie verstanden werden muss. So entstehen die Historien, die mit dem Jahr 69 einsetzen. Tacitus ist von Haus aus Redner. Diese Ursprünge hat er auch nie verleugnet. Als junger Mann bewundert er den aus Gallien stammenden Marcus Aper und den auch von Quintilian geschätzten Iulius Secundus. Wie früher im republikanischen Rom allgemein üblich, hört er ihnen zu, wenn sie vor Gericht plädieren, und versucht auch, im persönlichen Gespräch von ihnen zu lernen. Später setzt er ihnen im Dialogus ein Denkmal. Die Gattung des Dialogs beruht auf ciceronischer Tradition. Tacitus kennt Ciceros rhetorische Schriften und ahmt sie im Dialogus und schon im Agricola nach. Neben Cicero ist Vergil der einzige mehrfach von Tacitus zitierte Autor des Tacitus. Für die Stildifferenz zu den übrigen Schriften des Tacitus ist nicht die Entstehungszeit, sondern das literarische Genos maßgebend, da das Bewusstsein des Unterschiedes zwischen Gesprächston und der Geschichte bei den Römern sehr ausgeprägt ist. Für das Literaturverständnis des Tacitus ist der Dialogus eine Hauptquelle. Dem Werk liegt ein eminent historischer Gedanke zugrunde: Der Verfall der Beredsamkeit hat seine Ursache im Wandel der politischen Verhältnisse. Insofern steht der Dialogus in innerem Zusammenhang mit dem übrigen Schaffen des Tacitus.

Tacitus

Author: Stephan Schmal

Publisher: Georg Olms Verlag

ISBN: N.A

Category: Rome

Page: 240

View: 1999

DOWNLOAD NOW »
Cornelius Tacitus (ca. 55-120 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Vertreter der senatorischen Geschichtsschreibung Roms und gilt zugleich als letzter lateinischer "Klassiker" uberhaupt. Sein Geschichtswerk, die Historiae und die Annales, umfasst die Zeit vom Tod des Augustus bis zur Regierung Domitians. Es ist in groben Teilen erhalten und gilt als wichtigste Quelle der fruhen romischen Kaiserzeit. Daruber hinaus hat Tacitus drei kleinere Schriften verfasst, den Agricola, den Diaogus und den ethnographischen Traktat Germania, der in Mitteleuropa eine hochst abenteuerliche Rezeptionsgeschichte erlebt hat. Die Werke des kritischen und scharfzungigen Tacitus, der mit den meisten Kaisem gnadenlos abrechnete, hatten eine sehr polarisierende Wirkung. Die Leserschaft der Neuzeit schwankte zwischen Begeisterung und Ablehnung, politische Kopfe vereinnahmten ihn fur fast alle Formen und Parteiungen des politischen Betriebs. Seine eigenwillige Sprache gilt als schwierig und "dunkel". Das vorliegende Buch stellt den Autor und sein Werk vor. Es erlautert den historischen Hintergrund, den literaturgeschichtlichen Kontext und die Hohepunkte der Rezeption. Auberdem werden wesentlihce Positionen der modernen Forschung prasentiert.

Tacitus, Dialogus de oratoribus, Messallas zweite Rede (dial. 28,1 – 35,5)

Der optimistische Standpunkt moralisch- pädagogischer Ursachenfindung für den Verfall der Beredsamkeit

Author: Andreas Keilbach

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640216849

Category: Foreign Language Study

Page: 28

View: 3654

DOWNLOAD NOW »
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Seminar für Klassische Philologie), Veranstaltung: Tacitus, Dialogus de oratoribus, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll Tacitus’ Dialogus de oratoribus, der vermutlich 102 n. Chr. veröffentlicht worden ist, näher untersucht werden. Mit dem Dialogus reiht sich Tacitus in eine lange Tradition ein und greift das beliebte Thema des Verfalls der Beredsamkeit am Übergang von der Republik zur Kaiserzeit auf. Autoren wie Velleius Paterculus, Cicero, Quintilian, Seneca d. Ä., Seneca d. J., Petron, Persius, Iuvenal und Ps.-Longinus haben sich bereits eingehend mit theoretischen Abhandlungen über die Rhetorik befasst. In der hier im Mittelpunkt stehenden zweiten Messallarede (dial. 28,1-35,5) versucht Messalla, die Gründe und Ursachen für den Niedergang der Beredsamkeit zu erforschen. Nach Williams gab es drei Erklärungsansätze für den Verfall: “There was the explanation in terms of morals; there was the explanation in terms of political change; and there was the explanation that posited a fundamental law of growth followed by inevitable decline.” Messalla widmet sich in seiner Rede dem moralisch-pädagogischen Erklärungsversuch, der an manchen Stellen eine gewisse thematische Nähe zu den beiden Schriften De causis corruptae eloquentiae und der Institutio oratoria von Quintilian zugeschrieben werden kann. Zunächst soll auf den Aufbau des Gesamtdialogs mit der Vorstellung und Stellung der teilnehmenden Personen innerhalb des Dialogs eingegangen werden, und vor allem Messallas zweite Rede in den Gesamtkontext eingeordnet werden. Nach einer Gliederung soll eine gründliche Interpretation dieser Rede angefertigt werden, die besonders Messallas Argumentationsstruktur, Standpunkt und Ansichten beleuchten soll.

Geschichte der römischen Literatur

von Andronicus bis Boethius : mit Berücksichtigung ihrer Bedeutung für die Neuzeit

Author: Michael von Albrecht

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Latin literature

Page: 1466

View: 8985

DOWNLOAD NOW »