Das Gesprach Uber Die Redner / Dialogus de Oratoribus

Lateinisch - Deutsch

Author: Tacitus

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 9783050055107

Category:

Page: 190

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Tacitus behandelt in seinem Rednerdialog die Gründe für den Verfall der römischen Beredsamkeit beim Übergang von der Republik zur Kaiserzeit, ferner Dilettantentum und echte Wissenschaft, die Bedeutung der Philosophie für die Erziehung, das Verhältnis zwischen Zeitgeist und wahrer idealistischer Beredsamkeit. Dem Text und der Übersetzung sind Zeugnisse zur Überlieferungsgeschichte beigegeben; die umfangreiche Einführung enthält eine Biographie des Tacitus unter besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit als Redner und erörtert in übersichtlicher Weise alle wesentlichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Rednerdialog stehen. Literaturhinweise und ein erklärendes Namenverzeichnis vervollständigen diese Ausgabe.

Dialogus de oratoribus

Author: Cornelius Tacitus,Dieter Flach

Publisher: Franz Steiner Verlag

ISBN: 9783515087698

Category: History

Page: 113

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Mit dem vorliegenden Band widmet sich Dieter Flach dem Dialogus des Cornelius Tacitus. In einer ausfuehrlichen Einleitung ordnet der Herausgeber den Text in das Gesamtwerk seines Verfassers ein. Flach arbeitet das Anliegen des Tacitus heraus, das er mit seiner Schrift verfolgt, und die Rollen, die er den Teilnehmern des Streitgesprachs zuweist. In der Textausgabe vermeidet Flach alle tiefen und unnotigen Eingriffe in das Werk. Zahlebige Deutungsfehler werden berichtigt und behutsame Verbesserungen vorgeschlagen, die Flach im Fuanotenapparat und in knappen Zusatzen zu seiner Ubersetzung erlautert und begruendet. Nachvollziehbar klart er Streit- und Zweifelsfragen in der deutschen Wiedergabe des lateinischen Wortlauts.

"Hellenisten" in der Apostelgeschichte

historische und exegetische Untersuchungen zu Apg 6,1; 9,29; 11,20

Author: Michael Zugmann

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161498961

Category: Religion

Page: 497

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English summary: In Acts, Hellenists are mentioned three times: a group of the Jerusalem church (6:1), Jewish opponents of Paul (9:29) and the pagan audience of Christian missionary preaching (11:20). The analysis of the verb hellenizein shows that hellenistes meant non-Greeks who spoke Greek. There were many hellenistai in antiquity, for example in Rome, Syria and Egypt. The main part of this work deals with epigraphical and literary sources that bear witness to Greek-speaking Jews in the Diaspora because of their appreciation of the Temple and Torah. When some of these Hellenists became adherents of Jesus, a conflict developed because of their criticism of the Temple (6:11-14). Their theology focused on the salvation through the death of Jesus (Rom 3:25-26) and its eschatological significance in contrast to the Temple (Mark 14:58). German description: Die Apostelgeschichte bezeichnet drei Gruppen als Hellenisten: eine Gruppe der Urgemeinde (6,1), judische Gegner des Paulus (9,29) und heidnische Adressaten der fruhchristlichen Missionspredigt (11,20). Gemeinsam ist diesen Gruppen die gemeinsame griechische Sprache: Die Analyse des Verbs hellenizein zeigt, dass hellenistes griechischsprachige Nichtgriechen kennzeichnete. Diese waren in der Antike ein verbreitetes Kulturphanomen, wie Beispiele aus Rom, Syrien und Agypten zeigen, die das hinter Apg 11,20 liegende Milieu illustrieren. Auch unter den Juden der Diaspora und Palastinas gab es viele Griechischsprachige; Michael Zugmann bietet dafur zahlreiche epigraphische und literarische Belege und bespricht sie ausfuhrlich. Unter den judischen Hellenisten Jerusalems (9,29) spielten Ruckwanderer aus der Diaspora eine besondere Rolle, die wegen ihrer Affinitat zu Tempel und Tora hierher gekommen waren. Einige wurden durch die Missionspredigt der Urgemeinde zu Jesusanhangern. Am Konflikt um Stephanus lasst sich das theologische Profil dieser judenchristlichen Hellenisten (6,1-15) nachzeichnen. Ihre implizite Tempelkritik (6,11.13f) bestand darin, dass sie den Heilstod Jesu in den Mittelpunkt ruckten. Rom 3,25f stellt Jesu Tod mit der kultischen Metapher hilasterion als endzeitlichen Versohnungstag dar, und die von den judenchristlichen Hellenisten uberlieferte Form des Tempelwortes Jesu (Mk 14,58) deutet mit dem Gegensatzpaar des handgemachten und nicht handgemachten Tempels an, dass der Jerusalemer Tempel(kult) durch Jesu Kreuzestod endzeitlich uberboten wurde.

Handbuch Antike Rhetorik

Author: Michael Erler,Christian Tornau

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 311039524X

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 818

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Rhetorik hat als kommunikativ-persuasive Praxis und als Theorie ihren Ursprung in der griechisch-römischen Antike. Der Band bietet zunächst in historischer Perspektive Beiträge zum institutionellen Kontext antiker Rhetorik, zu ihrer Entwicklung als Praxis und Theorie von der griechischen Poliskultur bis in die römische Kaiserzeit sowie zu den antiken Debatten um ihr Wesen und ihre Verantwortbarkeit. Ein systematischer Teil behandelt dann das Verhältnis von Rhetorik und Literatur, von mündlicher Rede und geschriebenem Text, sowie die Frage außertextlicher Rhetorik. In einem dritten Schritt werden die Rezeptionen und Transformationen der antiken Rhetorik in Mittelalter und früher Neuzeit sowie in Barock und Moderne in den Blick genommen. Der Band verbindet eine umfassende Darstellung der wesentlichen Aspekte antiker Rhetorik mit vertiefenden Einzelanalysen und möchte zugleich zur Einführung dienen und für das Fachpublikum von Interesse sein.

Tacitus

Author: Stephan Schmal

Publisher: Georg Olms Verlag

ISBN: N.A

Category: Rome

Page: 240

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Cornelius Tacitus (ca. 55-120 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Vertreter der senatorischen Geschichtsschreibung Roms und gilt zugleich als letzter lateinischer "Klassiker" uberhaupt. Sein Geschichtswerk, die Historiae und die Annales, umfasst die Zeit vom Tod des Augustus bis zur Regierung Domitians. Es ist in groben Teilen erhalten und gilt als wichtigste Quelle der fruhen romischen Kaiserzeit. Daruber hinaus hat Tacitus drei kleinere Schriften verfasst, den Agricola, den Diaogus und den ethnographischen Traktat Germania, der in Mitteleuropa eine hochst abenteuerliche Rezeptionsgeschichte erlebt hat. Die Werke des kritischen und scharfzungigen Tacitus, der mit den meisten Kaisem gnadenlos abrechnete, hatten eine sehr polarisierende Wirkung. Die Leserschaft der Neuzeit schwankte zwischen Begeisterung und Ablehnung, politische Kopfe vereinnahmten ihn fur fast alle Formen und Parteiungen des politischen Betriebs. Seine eigenwillige Sprache gilt als schwierig und "dunkel". Das vorliegende Buch stellt den Autor und sein Werk vor. Es erlautert den historischen Hintergrund, den literaturgeschichtlichen Kontext und die Hohepunkte der Rezeption. Auberdem werden wesentlihce Positionen der modernen Forschung prasentiert.

Tacitus, Dialogus de oratoribus, Messallas zweite Rede (dial. 28,1 - 35,5)

Der optimistische Standpunkt moralisch-pädagogischer Ursachenfindung für den Verfall der Beredsamkeit

Author: Andreas Keilbach

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640217136

Category:

Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 2,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Klassische Philologie), Veranstaltung: Tacitus, Dialogus de oratoribus, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll Tacitus' Dialogus de oratoribus, der vermutlich 102 n. Chr. veroffentlicht worden ist, naher untersucht werden. Mit dem Dialogus reiht sich Tacitus in eine lange Tradition ein und greift das beliebte Thema des Verfalls der Beredsamkeit am Ubergang von der Republik zur Kaiserzeit auf. Autoren wie Velleius Paterculus, Cicero, Quintilian, Seneca d. A., Seneca d. J., Petron, Persius, Iuvenal und Ps.-Longinus haben sich bereits eingehend mit theoretischen Abhandlungen uber die Rhetorik befasst. In der hier im Mittelpunkt stehenden zweiten Messallarede (dial. 28,1-35,5) versucht Messalla, die Grunde und Ursachen fur den Niedergang der Beredsamkeit zu erforschen. Nach Williams gab es drei Erklarungsansatze fur den Verfall: "There was the explanation in terms of morals; there was the explanation in terms of political change; and there was the explanation that posited a fundamental law of growth followed by inevitable decline." Messalla widmet sich in seiner Rede dem moralisch-padagogischen Erklarungsversuch, der an manchen Stellen eine gewisse thematische Nahe zu den beiden Schriften De causis corruptae eloquentiae und der Institutio oratoria von Quintilian zugeschrieben werden kann. Zunachst soll auf den Aufbau des Gesamtdialogs mit der Vorstellung und Stellung der teilnehmenden Personen innerhalb des Dialogs eingegangen werden, und vor allem Messallas zweite Rede in den Gesamtkontext eingeordnet werden. Nach einer Gliederung soll eine grundliche Interpretation dieser Rede angefertigt werden, die besonders Messallas Argumentationsstruktur, Standpunkt und Ansichten beleuchten soll.