Der Staat

Author: Platon

Publisher: Jazzybee Verlag

ISBN: 3849683842

Category: Philosophy

Page: 252

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„Der Staat“ ist ein Werk des griechischen Philosophen Platon, in dem über die Gerechtigkeit und ihre mögliche Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert wird. An dem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog beteiligen sich sieben Personen, darunter Platons Brüder Glaukon und Adeimantos und der Redner Thrasymachos. Platons Lehrer Sokrates ist die Hauptfigur. Weitere Anwesende hören lediglich zu. (Zitat aus wikipedia.de)

Der Staat / Politeia

Griechisch - Deutsch

Author: Platon

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050092459

Category: History

Page: 1008

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Mit seinem Werk Politeia ("Der Staat") wurde Platon zum Begründer einer neuen literarischen Gattung: der politisch-philosophischen Utopie. Schon im Altertum versuchten eine Reihe von Autoren ihm nachzueifern (Theopompos, Euhemeros, Iambulos, parodistisch auch Lukian), und nachdem Thomas Morus mit dem namengebenden Werk "Utopia" (1516) die Gattung gleichsam neu belebt hatte, entstand eine nicht mehr zu überblickende Flut utopischer Entwürfe. Doch nicht nur durch die hier entfaltete Staatslehre erwies sich die "Politeia" als grundlegendes und richtungsweisendes Werk: Platons Ausführungen zu solch verschiedenen philosophischen Gebieten wie der Theorie der Erziehung, der Theorie der Dichtung, der Ethik und Tugendlehre, der Seelenlehre haben die Diskussion bis in unsere Tage beeinflusst. Platon ist aber auch ein Sprachkünstler, der seine Werke als Dialog-"Dramen" meisterhaft gestaltete. Dabei weiß er sich souverän von dem Medium Schrift zu distanzieren, das drei Hauptmängel aufweist: Sie sagt immer dasselbe, kann auf Fragen nicht antworten; sie wendet sich unterschiedslos an alle, weiß nicht, zu wem sie reden und zu wem sie schweigen soll; und wird sie angegriffen, so kann sie sich nicht selbst zur Hilfe kommen. Dass der Kern der platonischen Ideenlehre nicht in dafür ungeeignete Köpfe "gepflanzt" werden kann, beweist das Erste Buch: Das aufgezwungene Gespräch über die Gerechtigkeit mit Polemarchos und dem Sophisten Thrasymachos endet in einer Aporie (so wie Platons Versuche, seine politische Theorie in die Praxis umzusetzen, an der mangelnden Eignung des jungen Herrschers von Syrakus, Dionysios II., scheitern mussten). Erst als Platon (von Buch II an) mit seinen Brüdern Glaukon und Adeimantos das Gesprächsthema wieder aufgreift, kann der Funken der Erkenntnis überspringen, und "Einsicht leuchtet auf".

Der Wächterstaat

Platons Politeia

Author: Timo Kreusch

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638795004

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Keine einzige Randbemerkung durch die Korrektorin. Arbeit ohne Sekundarliteratur (Anm. der Red.), Abstract: Warum der Wachterstaat? Platons Staats- und Seelenlehre gehort zu den einflussreichsten Schriften, uber die die Menschheit verfugt. Diese Arbeit will exemplarisch den Gang der Argumentation nachvollziehen, so er sich mit den Wachtern und ihrer Funktion beschaftigt. Es ist im Rahmen dieser Arbeit nicht durchfuhrbar, die Untersuchung auf die ganze Politeia auszudehnen. In der Sekundarliteratur ist haufig die latinisierte Namensform des Philosophen Platon ( ), Plato" anzutreffen; sie wird in dieser Arbeit fortan keine Verwendung finden. Das Synonym fur Der Staat," Politeia" ( ) sollte hingegen statt des Deutschen verwendet werden, da die Ubersetzung mit Der Staat" ein begrenztes Verstandnis vom griechischen Original hervorruft.1 Dennoch wird im Folgenden aus Praxisgrunden vorrangig das Deutsche verwendet, in Zitaten ist dies ohnehin unumganglich. Zitiert wird in dieser Ausgabe nach der Stephanus-Ausgabe von 1578. Da diese als Grundlage jedweder Platon-Editionen dient, sind so ein Hochstmass an Vergleichbarkeit sowie das einfachstmogliche Auffinden der entsprechenden Stellen im Urtext garantiert. In dieser Arbeit sollen die Gedanken des Autors den Kern bilden. Es wird daher fast vollstandig auf Sekundarliteratur verzichtet werden. Zitierte Aussagen werden nicht in form von Fussnoten, sondern eingeklammert im Fliesstext nachgewiesen. Es bedeutet aber auch, dass gerade in Bezug auf das Verhaltnis Staat-Seele, mogliche Anknupfungspunkte zur Gerechtigkeit, wie auch andere interessante Punkte betreffend, spekulative Ausblicke ausdrucklich beabsichtigt sind. Diese sollen gelegentlich auch mit Gegebenheiten der Gegenwart oder jungeren Vergangenheit v"

Idealer Staat und der Wandel der Staatsformen in Platons Politeia

Author: Dirk Fross

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638163776

Category: Political Science

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Augsburg (Philosophische Fakultät I), Sprache: Deutsch, Abstract: Während mehr als zwei Jahrtausenden abendländischer Geschichte standen das Bemühen um eine allgemeingültige Typologie staatlicher Herrschaftsformen und die Frage nach der Besten aller Staatsformen im Blickpunkt philosophischer Reflexion. Besonders in krisenhaften Umbruchsituationen und kritischen Epochen der Geschichte entfaltete sich, angesichts einer als problematisch empfundenen politischen Ordnung diese Art philosophisch kritischen Denkens, an dessen Ausgangspunkt "...ein Werk von unergründlicher Tiefe, die Schöpfung Platons..." steht. Aus seiner Erfahrung der akuten Krise der athenischen Polis in und nach dem Peloponnesischen Krieg, welche sich am Regime der Dreißig und der gleichermaßen abgelehnten restaurierten Demokratie als unüberwindliche Krankheit enthüllt, und deren philosophischer Verarbeitung, ist Platon in seinen Dialogen, vor allem in seinem Hauptwerk ́Politeia ́, zum Begründer der abendländisch-europäischen politischen Theorie geworden. Angesichts der politischen Unordnung der zeitgenössischen Polis, deren Ursachen Platon in der Unordnung der Seele des damals in Athen vorherrschenden Menschentyps sah, zielte Platons politische Theorie in der Politeia darauf ab, die grundlegenden Bedingungen für eine neue Ordnung der menschlichen Seele aufzuzeigen, und damit gleichzeitig die Grundlagen der idealen Polis zu legen. Die konkreten Erfahrungen der unmittelbaren Zeitgeschichte, die verschiedenen Staatsstreiche, Verfassungskrisen und -revolutionen (metabolai), die sich damals in Athen ereigneten, haben Platon dabei nicht nur veranlaßt, nach dem Gegenbild eines idealen Staates von möglichst langer Dauer zu suchen, sie ließen ihn in diesem Zusammenhang auch nach Ursachen und bestimmten Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser Wandlungsprozesse forschen. Platons idealer Staatsentwurf und seine im achten und neunten Buch der Politeia dargelegte Theorie des Staatsformenwandels bilden den Gegenstand vorliegender Hausarbeit. Beide sollen im Anschluß an die biographische und zeitgeschichtliche Einbettung, gefolgt von einer kurzen Einführung in Platons Philosophie, im folgenden näher betrachtet werden.

Platon: Der Staat - Fünf Essays zu ausgewählten Fragestellungen

Author: Tim Fischer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638748200

Category:

Page: 32

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Essay aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: gut +, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Platon: Die "Politeia" / Der Staat, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In seinem Werk "Der Staat" (Politeia) versucht Platon die Gerechtigkeit zu bestimmen und zugleich einen Idealstaat zu konstruieren. Dazu lasst er Sokrates mit seinen beiden Brudern in einen hypothetischen Dialog treten. Die hier vorliegenden Essays beschaftigen sich jeweils mit einer im Seminar behandelten Fragestellung zur "Politeia.", Abstract: Worin besteht der Standpunkt des Immoralisten, wie ihn Glaukon vorstellt? [Rep., Buch II: 357a-367e] Der im zweiten Buch der Politeia" einsetzende Dialog zwischen Sokrates und Platons beiden Brudern Glaukon und Adeimantos bildet das Vorgesprach fur die Bestimmung der gerechten Staatsprinzipien. Glaukon fordert hier von Sokrates eine uberzeugende Darlegung fur die Uberlegenheit der Gerechtigkeit uber die Ungerechtigkeit. Er will erfahren, was das Wesen der reinen Gerechtigkeit" unabhangig von den sich daraus ergebenden Konsequenzen ausmacht. Dazu schildert Glaukon ausfuhrlichst das ungerechte Leben" [358d], indem er als Gegenposition zu Sokrates die eines Immoralisten einnimmt. Sokrates soll ihm diese ubliche Ansicht" von Gerechtigkeit schliesslich argumentativ widerlegen. Zunachst erlautert Glaukon wie Gesetze und Vertrage entstanden sind und erklart, was das Gesetz befahl, nannte man gesetzlich und gerecht" [359a]. Gerechtigkeit liegt demnach in der Mitte zwischen dem hochsten Gut - Unrecht zu tun, ohne Strafe zu leiden - und dem grossten Ubel - Unrecht zu leiden, ohne sich rachen zu konnen" [359a]. Die Menschen seien daher nur aus Angst vor Bestrafung und somit gegen ihren Willen gerecht. Sie unterliegen also der Ohnmacht" [359b], Unrecht nicht tun zu konnen. Glaukon verdeutlicht dies am Beispiel der Sage nach Gyges" [359c]. Diese erzahlt von einem Ring, mit dessen"

Gesammelte Werke von Platon

Apologie des Sokrates + Der Staat - Politeia + Das Gastmahl + Alkibiades + Phaidros + Timaios + Kritias + Menon + Kriton + Hippias + Theages + Der Sophist + Protagoras + Die Briefe und viel mehr

Author: Platon

Publisher: Musaicum Books

ISBN: 8027208742

Category: Philosophy

Page: 4000

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Diese Ausgabe der Werke von Platon wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Dieses eBook ist mit interaktiven Inhalt und Begleitinformationen versehen, einfach zu navigieren und gut gegliedert. Platon (428/427 v. Chr.-348/347 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph. Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. Im literarischen Dialog, der den Verlauf einer gemeinsamen Untersuchung nachvollziehen lässt, sah er die allein angemessene Form der schriftlichen Darbietung philosophischen Bemühens um Wahrheit. Dabei bezog er dichterische und mythische Motive und Ausdrucksformen ein, um Gedankengänge auf spielerische, anschauliche Weise zu vermitteln. Zugleich wich er mit dieser Art der Darbietung seiner Auffassungen dogmatischen Festlegungen aus und ließ viele Fragen, die sich aus seinen Annahmen ergaben, offen bzw. stellte deren Klärung den Lesern, die er zu eigenen Anstrengungen anregen wollte, anheim. Inhalt: Apologie des Sokrates Alkibiades. Der sogenannte Erste Alkibiades. Der sogenannte Zweite oder Kleiner Alkibiades Charmides Das Gastmahl Des Sokrates Verteidigung (Übersetzung von Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher) Der Sophist Der Staat- Politeia (Übersetzung von Karl von Prantl) Der Staat (Übersetzung von Wilhelm Siegmund Teuffel und Wilhelm Wiegand) Der Staatsmann Die Briefe Die Nebenbuhler Epinomis Euthydemos Euthyphron Gorgias Hipparchos Hippias minor Hippias maior Ion Kleitophon Kratylos Kritias Kriton Laches Lysis Minos Menon Menexenos Nomoi Parmenides Phaidon Phaidros Philebos Protagoras Theages Theaitetos Timaios

Platon: Politeia

Author: Otfried Höffe

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3050089938

Category: Philosophy

Page: 310

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Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.

Aristoteles Kritik an Platons Politeia

Author: Nadja Wagner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638208087

Category: Political Science

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Hausarbeit über das Thema Aristoteles Kritik an Platons Politeia, möchte ich besonders auf die Bedeutung der Politik von beiden Philosophen eingehen; ebenfalls auf das zweite Buch der Schrift „Politik“ von Aristoteles. Im folgenden werde ich Platons Werk „Politeia“1 mit der deutschen Übersetzung „Der Staat“ benennen, um Verständnisproblemen zwischen den beiden Titeln „Politik“ und „Politeia“ aus dem Weg zu gehen. Am Schluss richte ich, neben einer kurzen Stellungnahme zu meiner eigenen Sichtweise, ein besonderes Augenmerk auf die Frage: Wie und warum kam es zu dieser doch recht harten Kritik seitens Aristoteles. Insgesamt hatte Platon dreizehn Briefe hinterlassen, den siebten davon schrieb er im Alter von 70 Jahren, kurz nach der Ermordung Dions.2 Er ist an Anhänger und Freunde gerichtet, die sein politisches Werk fortsetzen wollen: „....und andererseits nahm der Verfall der Sitten und die Missachtung der Gesetze immer mehr Überhand. War ich also anfänglich ganz erfüllt von dem Drang nach einem politischen Amt und staatsmännischer Betätigung, so wurde mir bei Betrachtung dieser Zustände und dieses wirren Durcheinanders der Dinge schließlich ganz schwindelig zumute. [...] 1 im Deutschen „Der Staat“, im Englischen „Republic“ 2 Sohn des Hipparinos, Freund Platons, wurde 354 v. Chr. in Athen von dem Demokraten Kalippos ermordet

Der Wandel der Staatsverfassungen in Platons "Politeia"

Author: René Schlott

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638209288

Category: Political Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut Berlin), Veranstaltung: Politisches Denken in der Antike, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf die Schilderung des besten Staates, seiner Ordnung, der Erziehung seiner Philosophenherrscher und nach dem Erreichen des „kompositorischen Gipfels“1 der Politeia im Höhlengleichnis, folgt im VIII. und IX. Buch eine Darstellung der ungerechten Staatsverfassungen. Das VIII. Buch beginnt daher zunächst mit einer Bilanz über die im bisherigen Dialog erreichten Ergebnisse. (543a-c) Gleichzeitig schließt es an Buch V an, wo die bereits begonnene Behandlung der schlechten Staatsformen vom Wunsch der sokratischen Dialogpartner, mehr über die Lebensform im besten Staat zu hören, unterbrochen worden war. (449a) Nach dem Höhepunkt, der Beschreibung des idealen Staates, erfolgt nun die „Vollendung des großen Entwurfs“2, weshalb dem besten Staat die schlechteren und der schlechteste gegenübergestellt werden. An diesem Vergleich entscheidet sich letztlich die Ausgangsfrage, zu der die Thrasymachos – Position den Anstoß gab und zu deren Beantwortung die ganze Politeia angelegt ist: Ob nicht durch ungerechtes Handeln das größere Glück erreicht wird, als durch die Gerechtigkeit.? Sokrates nimmt daher zu Beginn des VIII. Buches noch einmal ausdrücklich auf Thrasymachos bezug.(545a) Die nachfolgend dargestellten Verfassungen und ihre Abfolge verdeutlichen Platons Absicht, den Abstand vom besten Staat/ von der besten Stadt in Stufen zu verdeutlichen. Er legt dabei wiederum die Analogie zwischen der Ordnung der Polis und der Ordnung der Seelenkräfte im einzelnen Menschen zugrunde. Die gerechte Polisordnung bezeichnet Platon als Monarchie oder Aristokratie. (445d-e) Dort herrschen die Besten, d.h. die durch lange Erziehung zur höchsten Vernunft Befähigten. Für Platon sind also die politische Verfasstheit und der Charakter der Individuen nicht voneinander zu trennen, d.h. dass die äußere Ordnung immer auch Ausdruck der in ihr zur Herrschaft gelangten Mentalität ist. Im VIII. Buch entfaltet er daher systematisch eine politische Typologie, indem er bei jedem Staatstypus Entstehung und Wesen erklärt und dann nach demselben Schema den ihm entsprechenden Menschentypus charakterisiert. Die Beschäftigung mit diesem Abschnitt seines Werkes ist noch heute anregend und fruchtbar, weil er auf die Darstellung der „Verfallsreihe“3 der Staatsformen nicht nur „höchste künstlerische Meisterschaft, sondern auch die ganze Tiefe seines kritischen Geistes angewendet“4 hat. 1 Demandt, S.86. 2 Zehnpfennig, S.132. 3 Zehnpfennig, S.132. 4 Vretska, S.595 Anm.1.

Adikia in Platons "Politeia"

Interpretationen zu den Büchern VIII und IX

Author: Dorothee Hellwig

Publisher: John Benjamins Publishing

ISBN: 9789060321904

Category: Philosophy

Page: 179

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Gesammelte Werke: Staatstheorie + Philosophie + Autobiografische Schriften

Apologie des Sokrates + Das Gastmahl + Der Staat - Politeia + Alkibiades + Phaidros + Timaios + Kritias + Menon + Kriton + Hippias + Theages + Der Sophist + Protagoras + Die Briefe und viel mehr

Author: Platon

Publisher: e-artnow

ISBN: 8026828208

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 592

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Dieses eBook: "Gesammelte Werke: Staatstheorie + Philosophie + Autobiografische Schriften (36 Titel in einem Buch)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Platon (428/427 v. Chr.-348/347 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph. Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. Im literarischen Dialog, der den Verlauf einer gemeinsamen Untersuchung nachvollziehen lässt, sah er die allein angemessene Form der schriftlichen Darbietung philosophischen Bemühens um Wahrheit. Dabei bezog er dichterische und mythische Motive und Ausdrucksformen ein, um Gedankengänge auf spielerische, anschauliche Weise zu vermitteln. Zugleich wich er mit dieser Art der Darbietung seiner Auffassungen dogmatischen Festlegungen aus und ließ viele Fragen, die sich aus seinen Annahmen ergaben, offen bzw. stellte deren Klärung den Lesern, die er zu eigenen Anstrengungen anregen wollte, anheim. Inhalt: Apologie des Sokrates Alkibiades. Der sogenannte Erste Alkibiades. Der sogenannte Zweite oder Kleiner Alkibiades Charmides Das Gastmahl Des Sokrates Verteidigung (Übersetzung von Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher) Der Sophist Der Staat- Politeia (Übersetzung von Karl von Prantl) Der Staat (Übersetzung von Wilhelm Siegmund Teuffel und Wilhelm Wiegand) Der Staatsmann Die Briefe Die Nebenbuhler Epinomis Euthydemos Euthyphron Gorgias Hipparchos Hippias minor Hippias maior Ion Kleitophon Kratylos Kritias Kriton Laches Lysis Minos Menon Menexenos Nomoi Parmenides Phaidon Phaidros Philebos Protagoras Theages Theaitetos Timaios

Philosophie und Politik: Staatstheorien von Platon, Cicero, Machiavelli und Thomas Morus (Vollständige deutsche Ausgaben)

Der Staat - Politeia + Vom Staat + Die Discorsi: Das Wesen einer starken Republik + Utopia - Über den besten Zustand des Staates

Author: Platon,Marcus TulliusCicero,Thomas Morus

Publisher: e-artnow

ISBN: 8026826531

Category: Philosophy

Page: 450

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Dieses eBook: "Philosophie und Politik: Staatstheorien von Platon, Cicero, Machiavelli und Thomas Morus (Vollständige deutsche Ausgaben)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Der Staat ist ein Werk des griechischen Philosophen Platon, in dem über die Gerechtigkeit und ihre mögliche Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert wird. An dem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog beteiligen sich sieben Personen, darunter Platons Brüder Glaukon und Adeimantos und der Redner Thrasymachos. Platons Lehrer Sokrates ist die Hauptfigur. Weitere Anwesende hören lediglich zu. Vom Staat ist ein staatstheoretisches Werk des römischen Politikers und Philosophen Marcus Tullius Cicero, das ursprünglich aus sechs Büchern bestand, deren Inhalt jedoch nur teilweise überliefert ist. Es wurde in den Jahren 54 bis 51 v. Chr. verfasst. Das Werk behandelt die Frage nach der besten Staatsform und des optimalen Staatslenkers und ist in Form eines platonischen Dialogs mit Scipio Aemilianus in der Hauptrolle geschrieben. Utopia ist der Titel eines 1516 von Thomas Morus in lateinischer Sprache verfassten philosophischen Dialogs. Die Schilderung einer fernen „idealen“ Gesellschaft gab den Anstoß zum Genre der Sozialutopie. Das Buch war so prägend, dass man fortan jeden Roman, in dem eine erfundene, positive Gesellschaft dargestellt wird, als Utopie oder utopischen Roman bezeichnete. Die Discorsi: Das Wesen einer starken Republik (Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte) ist das literarische Hauptwerk von Niccolò Machiavelli, in dem er seine Gedanken zur Politik, zum Krieg und zur politischen Führung zusammenfasst. In seinem umfangreichen Werk entwickelt Machiavelli, der ein überzeugter Republikaner war, seine Vorstellung über ein ideales Staatswesen.

Sport in den Erziehungskonzepten von Platons Idealstaatsentwürfen

Der Staat (Politeia) und die Gesetze (Nomoi)

Author: Björn Heigel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640899105

Category:

Page: 36

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,0, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Athleten und Gladiatoren. Die antike Kultur im Spiegel ihrer Spiele, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Universitatsbibliotheken finden sich unzahlige Sekundarwerke zum padagogischen Platonismus; ist doch der Begriff Paideia einer der zentralen Schlusselbegriffe im platonischen Werk, der Erziehung und Bildung unter sich vereint und in der griechischen Geistesgeschichte eine besondere Rolle einnimmt. Die hier vorliegende Arbeit untersucht die Erziehungsentwurfe der beiden platonischen Schriften zur Staatstheorie bezuglich der korperlichen und gymnastischen Aktivitaten und deren Auswirkungen und Einordnungen in den von PLATON propagierten Idealstaat. Es sind keine sportwissenschaftlichen Theorien, die erforscht werden sollen, sondern es handelt sich vielmehr um eine Einordnung der platonischen Leibeserziehung in die antike Tradition der Athleten und Sportler. Die Untersuchung teilt sich in zwei grosse Gliederungspunkte, die sich erst der gymnastischen Erziehung innerhalb der Politeia widmen, bevor der zweite grosse Gliederungspunkt den Themenschwerpunkt auf PLATONS Spatwerk, Die Gesetze, legt."

Politeia

Ein Abenteuer Mit Platon

Author: Joachim Lege

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161526800

Category: Philosophy

Page: 260

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Sie wollten schon immer Platons "Staat" lesen? Zunachst: Platons "Staat" gibt es gar nicht. "Politeia" - der Originaltitel des Buches - bedeutet namlich "Verfassung des Staates," meist sogar: "gute Verfassung." Und Platon ist auch gar nicht so sehr an der guten Verfassung des Staates interessiert, ihm geht es vielmehr um die gute Verfassung des Menschen: sein Gluck und Wohlbefinden ( eu prattein ). Joachim Lege hat deshalb Platons "Politeia" in 40 Kapiteln nacherzahlt - teils salopp, teils nachdenklich, stets aber genau ( akribos ) und kurzweilig. Mit Seitenhieben auf Damals und Heute. Damit alle, die neugierig und guten Willens sind, Platons "Politeia" so kennen konnen, wie man Grimms Marchen kennt. "Dies ist ein Buch, das Spass machen soll, aber auch Muhe machen wird." (Vorwort)