Doing Gender und Feeling Gender im Sportunterricht

Eine leibphänomenologische Ethnografie des spielerischen Zweikämpfens

Author: Florian Hartnack

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3847007742

Category: Sports & Recreation

Page: 296

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Im Kontext des koedukativen Sportunterrichts werden dem Kämpfen, Ringen und Raufen vielfältige Wirkweisen zum Abbau von Geschlechterstereotypen zugeschrieben. Zur Überprüfung derartiger Zuschreibungen wurden im Rahmen der Studie an verschiedenen Schulstufen Unterrichtseinheiten zum Kämpfen teilnehmend begleitet. Eine Besonderheit des neophänomenologischen Ansatzes bildet dabei die Berücksichtigung von Leib und Körper, womit über die aktive Teilnahme am Sportunterricht das Spüren der Geschlechtlichkeit nachvollzogen werden soll. Herausgearbeitet wurde ein Kernmodell leiblicher Praktiken, das detailliert den geschlechtertypisierenden spielerisch-kämpferischen Bewegungsvollzug von Kindern beschreibt. In the context of coeducational sport lessons, fighting, wrestling and scuffling are allotted various modes of action to reduce gender stereotypes. For a first empirical review of such attributions, teaching units in fighting are accompanied in several school classes. A special feature of the neo-phenomenological study is the consideration of the in a philosophical understanding subjectively felt body and the objective body, whereby through the active participation in sport lessons the sense of gender is supposed to understand. A qualitatively elaborated core model of gender-specific physical practices describes in detail the gender-typing playful-combative movement of children.

Doing Gender im Sportunterricht

Author: Tobias Zapf

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 365668250X

Category: Social Science

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstrukturanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch zu Beginn des 21. Jhd. ist das Thema Gleichberechtigung und Chancengleichheit in Bezug auf Männer und Frauen immer noch aktuell, auch wenn es nicht permanent in den Medien zu finden ist. Seit dem Frauenwahlrecht 1918 arbeitet die Politik mit unterschiedlichem Engagement daran, beide Geschlechter gleichzustellen. Der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen und jeder politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereich, und damit auch die Schule, muss an diesem Ziel arbeiten. Ausgehend von der Definition Doing Gender werde ich kurz die bisherige Entwicklung der Gleichberechtigungspolitik bzw. der Chancengleichheit aufzeigen und verdeutlichen, welche Konsequenzen sich daraus für die Schulpolitik ergeben. Darauffolgend wird die Realität des Sportunterrichtes umrissen und gezeigt, welche Faktoren Doing Gender begünstigen. Die sich daraus ergebenen negativen Konsequenzen werden an dem Verhalten der Schülerinnen und Schüler verdeutlicht. Um eine qualitative Verbesserung des Unterrichts zu bewirken, die beiden Geschlechtern gerecht wird und damit gegendert ist, muss man sowohl dieGenderkompetenzen der Lehrkräfte als auch die internen und externen Rahmenbedingungen näher betrachten und Konsequenzen daraus ziehen. In meiner Ausarbeitung beziehe ich mich vor allen Dingen auf den Artikel von Dr. Elke Gramespacher „Doing Gender im Schulsport“ und ihren Ausführungen „Geschlechtsbezogene Prozesse im Fach Sport“ in dem Workshop „Geschlechtersensible Ansätze in der Schule“ (2009). Damit untersucht werden kann, wie eine geschlechtsbezogene Qualität die Realität des Schulsports beeinflusst und an welchen Stellen sich im Sportunterricht Gendering Prozesse zeigen, entwickelte Gramespacher eine Studie, die diese Frage beantworten soll. 318 Lehrer aus verschiedenen Schulformen Baden-Württembergs wurden dazu befragt. Es bleibt jedoch die Frage, ob der Leistungsgedanke in Hinblick auf Können und sportlichen Fähigkeiten aus dem Sportunterricht wirklich fast wegzudenken bzw. im Vergleich zu sozialen Kompetenzen, die dann ja stärker an Gewicht zunehmen müssten, zu minimieren ist. Diese von mir im Workshop gestellte Frage wird im Anschluss beantwortet und anhand von Beispielen verdeutlicht. Zum Abschluss findet eine Reflexion der Ausführungen Gramespacher statt.

Zurück zu den Anfängen? - Eine qualitative Untersuchung zur Wiederentdeckung der Geschlechtertrennung im gegenwärtigen Sportunterricht

Koedukation oder Geschlechtertrennung im Sportunterricht

Author: Daniel Pater

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640160126

Category:

Page: 132

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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: 1,3, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Sportwissenschaft ), 90 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Manner haben's schwer, nehmen's leicht Aussen hart und innen ganz weich Werden als Kind schon auf Mann geeicht Wann ist ein Mann ein Mann?" (Herbert Gronemeyer, 4630 Bochum, Manner) Der Refrain dieses deutschen Klassikers Manner von Herbert Gronemeyer konkretisiert in nur wenigen Zeilen das Dilemma einer geschlechtsspezifischen Sozialisation von Mannern und Frauen. Demnach entstehen Geschlechtsidentitaten nicht nach einem genetisch unveranderbaren Bauplan, sondern richten sich viel-mehr nach kulturellen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen. Die Ursachen offenkundiger Differenzen zwischen Mann und Frau sind mannigfaltig und nicht immer eindeutig zuzuordnen. Mit Sicherheit kann jedoch behauptet werden, dass die so genannte Primarsozialisation innerhalb der Familie und des Freundeskreises die jeweilige Auspragung einer besonders mannlichen bzw. weiblichen Geschlechtsidentitat unmittelbar beeinflusst. Eine Erklarung ist darin zu sehen, dass vorbildliches Verhaltensmuster von Eltern oder Freunden haufig imitiert werden, so dass eigene Einstellungen und Ansichten mit denen der Vorbilder korrelieren. Neben indoktrinierter Einstellungen und Verhaltensmuster aussert sich der Grad einer Geschlechtsidentitat oftmals uber die berufliche Tatigkeit, die Auswahl der Kleidung oder die jeweilige Freizeitaktivitat. Im Bereich des Sports existieren ebenfalls vereinzelte Disziplinen, die als besonders weiblich oder mannlich gelten und deren Ausubung unmittelbar zur geschlechtlichen Inszenierung eines Sportlers oder einer Sportlerin beitragen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern der ausserschulische Sport besonders ausgepragte und tradierte Geschlechtsidentitaten ausbildet und womoglich zu einer Verfremdung oder Distanzierung

Geschlechtsspezifische Konnotationen im Fach Sport

Diversität in der Schule

Author: Svenja Strohmeier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640616952

Category: Social Science

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Sozialstrukturanalyse - Gender: Diversität in der Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sportunterricht nimmt im Stundenplan einer jeden Klasse seinen festen Platz ein – zumindest im Idealfall. Im Sportunterricht werden geschlechtsspezifische Unterschiede besonders deutlich, Leistungen werden differenziert und neue Erkenntnisse berücksichtigt. Wie kann heutzutage in Einstimmung mit den curricularen Vorgaben ein geschlechtssensibler Unterricht gestaltet werden? Sollte man überhaupt auf das Geschlecht Rücksicht nehmen? Die Frage nach Doing / Undoing Gender wird auch in dieser Hausarbeit gestellt. Wird vor allem den Mädchen und Frauen adäquate Partizipation im Sportunterricht eingeräumt? Oder beziehen sich die neuen Studien nur auf die Jungenförderung? Wenn ja, was stellt sich hierbei als Problem heraus? In dieser Hausarbeit soll besprochen werden, inwiefern das Geschlecht eine Rolle im schulischen Sportunterricht spielt, welche Vorgaben es für die Bewertung gibt, inwiefern Lehrer die Möglichkeit haben, sich zu diesem Thema fortzubilden, und was noch getan werden muss, damit Jungen und Mädchen gleichberechtigt behandelt werden können. Oder sollen sie das gar nicht? Wie kann man die Vielfalt von Gender in den Gruppen der Schulen wahrnehmen und im Sportunterricht pädagogisch mit diesen umgehen? Antworten auf diese Fragen werden im Folgenden gesucht.

Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge

Jahrgang 57 (2016) Heft 1

Author: Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig

Publisher: Lehmanns Media

ISBN: 3865419690

Category: Sports & Recreation

Page: 230

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Die Reihe ist das Publikationsorgan der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig zur Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse aus Lehre, Forschung und Wissenschaftsentwicklung. Mit zwei Heften im Jahr und einer Beiheftereihe, die unter dem Titel Sport und Wissenschaft erscheint, trägt die Fakultät zur nationalen und internationalen sportwissenschaftlichen Diskussion bei. Veröffentlicht werden Beiträge aus dem gesamten Spektrum der sportwissenschaftlichen Teildisziplinen mit dem Anliegen, im jeweiligen Gebiet den Sachstand in Lehre und Forschung zu dokumentieren und weiter zu entwickeln. In der Zeitschrift werden empirische Forschungsbeiträge, theoretische Überblickartikel und wissenschaftliche Mitteilungen veröffentlicht. Der Leser findet ebenfalls Buchrezensionen und Berichte über wissenschaftliche Veranstaltungen. Offen ist die Zeitschrift auch für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den angrenzenden Disziplinen der Sportwissenschaft tätig sind. Dies soll den Charakter der Interdisziplinarität fördern.

Grundlagen der Sportdidaktik - Koedukation im Sportunterricht

Author: Anne Toenjes

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638066614

Category: Sports & Recreation

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: keine, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Seite 3 2 Claudia Kugelmann Seite 4 3 Der Prozess des „doing gender“ oder Seite 5 4 Geschlechterverhältnisse heute Seite 8 5 Sportunterricht und Sozialisation Seite 9 6 Geschlechtssensibel unterrichten Seite 10 7 Reflexiver koedukativer Sportunterricht Seite 13 Literaturverzeichnis Seite 14 Vorwort Die Frage der Koedukation (das gemeinsame Unterrichten von Jungen und Mädchen) im Sportunterricht beherrscht die didaktische Diskussion seit den 70er Jahren. Zu Beginn standen die Forderungen nach einer Emanzipation der Mädchen und Frauen im Vordergrund, welche ein gleiches Sportangebot und ein gleichzeitiges Unterrichten von Mädchen und Jungen beinhaltete. Durch die feministische Unterrichtsforschung wurden im Unterrichtsalltag Probleme bezüglich einer Benachteiligung von Mädchen im Sportunterricht aufgedeckt. In den 80er Jahren führten Überlegungen bezüglich einer unterschiedlichen Geschlechtsrollenkultur von Mädchen und Jungen dazu, den koedukativen Sportunterricht, der sich nach wie vor an den Werten und Normen eines „männlichen“ Sportkonzepts orientierte, unter dem Aspekt der Mädchenparteilichkeit zu betrachten. Dabei wurde auch eine zeitweise Trennung von Mädchen und Jungen im Sportunterricht befürwortet, um den Bedürfnissen von Mädchen gerecht zu werden. Ansätze eines „reflektierten“ koedukativen Sportunterrichts bestimmen die gegenwärtige Diskussion. Eine führende Rolle in dieser Diskussion hat Claudia Kugelmann. Im Folgenden setzen wir uns schwerpunktmäßig mit ihren Text „Geschlechtssensibel unterrichten – eine sportdidaktische Herausforderung“ auseinander und betrachten das Thema Koedukation, speziell die reflexive Koedukation, aus der Sicht Kugelmanns.

Scham und Beschämung im Schulsport

Facetten eines unbeachteten Phänomens

Author: David Wiesche,Antje Klinge

Publisher: Meyer & Meyer

ISBN: 3840312299

Category: Education

Page: 216

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Angst, Verzweiflung, sich in Grund und Boden schämen – typische Gefühle junger Menschen im Sportunterricht. Das Thema wird oft totgeschwiegen und dennoch leiden viele unter diesen Umständen. Scham und Beschämung im Schulsport – Facetten eines unbeachteten Phänomens nimmt sich Zeit für die Erlebnisse junger Menschen und fasst diese in einzigartiger Weise zu einem Leitfaden für Lehrende im Schulsport zusammen. Von den Brennpunkten der Geschlechterstereotypen bis zu hochgesteckten Leistungserwartungen im Sport – dieses Buch bricht die Tabuthemen und gibt Lösungen für ein Sporterlebnis in Würde.

Sportethik

Theologische Grundlegung und exemplarische Ausführung

Author: Frank Martin Brunn

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 311034906X

Category: Religion

Page: 465

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Sports raise a host of ethical questions and problems. This study presents sports ethics using as its ethical model the dignity of man who is created in the image of God, and applies this model productively to ethical questions in sports. It includes exemplary discussions on contemporary issues, including doping, gender ratios, environmental protection, politicization, commercialization, and sports as a possible venue for ethical education.

Koedukation im Sportunterricht

Eine explorative Studie zur Genderkompetenz von Sportlehrkräften

Author: Anonym

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640336666

Category:

Page: 92

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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Note: sehr gut, Padagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relevanz des Gegenstandbereiches Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wird mittlerweile in der Sportwissenschaft durch vielfaltige Sichtweisen begrundet. Sportunterricht kommt vor allem in der Primarstufe dem naturlichen Bewegungsdrang der Kinder nach und vermittelt nicht nur Fahigkeiten und Fertigkeiten in Bewegungsfeldern, sondern vielfaltige Kompetenzen (vgl. Scherer, 2008, S. 31). Vor allem letzteres wird auch in aktuellen Curriculaversionen betont. Hier wird der Gehalt des Sportunterrichts nicht nur als Bewegungserziehung in einem sportkulturellen Kontext, also einer Erziehung zum Sport, sondern auch als Mittel zur Personlichkeitsentwicklung und somit einer Erziehung im und durch Sport angesehen (vgl. ebd.). Der Erfolg dieses erziehenden Konzeptes und des gesamten Gegenstandsbereiches Bewegung, Spiel und Sport liegt im Wesentlichen in der Verantwortung der Lehrperson. Das Thema Gender weist im Zusammenhang eines koedukativen Sportunterrichts, wie er in der Primarstufe stattfindet, Uberlegungen hinsichtlich sportpsychologischer, sportsoziologischer und sportpadagogischer Bereiche auf. Mit dem Hintergrund einer zweigeschlechtlichen Sportkultur kommt es zwangslaufig auch im Sportunterricht zu Konfrontation mit geschlechterbezogenem Stereotypen und Rollenmustern (vgl. Giess-Stuber & Sobiech, 2006, S. 8). Dabei sind Madchen keinesfalls als das benachteiligte Geschlecht zu betrachten. Jungen, die in weiblichgepragten Bewegungsfeldern Interessen zeigen oder in jungengepragten Sportarten weniger erfolgreich sind, werden vermutlich noch starker mit Rollenklischees und Stereotypen konfrontiert. Die Ansatze dieser wissenschaftlichen Hausarbeit sollen deshalb keinesfalls eine feministische Sichtweise beleuchten, sondern stehen in emanzipatorischem Blickwinkel hinsichtlich eines gleichberechtigten koedukativ

Koedukation im Sportunterricht

Eine explorative Studie zur Genderkompetenz von Sportlehrkräften

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640336429

Category: Sports & Recreation

Page: 83

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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: sehr gut, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relevanz des Gegenstandbereiches Bewegung, Spiel und Sport in der Schule wird mittlerweile in der Sportwissenschaft durch vielfältige Sichtweisen begründet. Sportunterricht kommt vor allem in der Primarstufe dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder nach und vermittelt nicht nur Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bewegungsfeldern, sondern vielfältige Kompetenzen (vgl. Scherer, 2008, S. 31). Vor allem letzteres wird auch in aktuellen Curriculaversionen betont. Hier wird der Gehalt des Sportunterrichts nicht nur als Bewegungserziehung in einem sportkulturellen Kontext, also einer Erziehung zum Sport, sondern auch als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung und somit einer Erziehung im und durch Sport angesehen (vgl. ebd.). Der Erfolg dieses erziehenden Konzeptes und des gesamten Gegenstandsbereiches Bewegung, Spiel und Sport liegt im Wesentlichen in der Verantwortung der Lehrperson. Das Thema Gender weist im Zusammenhang eines koedukativen Sportunterrichts, wie er in der Primarstufe stattfindet, Überlegungen hinsichtlich sportpsychologischer, sportsoziologischer und sportpädagogischer Bereiche auf. Mit dem Hintergrund einer zweigeschlechtlichen Sportkultur kommt es zwangsläufig auch im Sportunterricht zu Konfrontation mit geschlechterbezogenem Stereotypen und Rollenmustern (vgl. Gieß-Stüber & Sobiech, 2006, S. 8). Dabei sind Mädchen keinesfalls als das benachteiligte Geschlecht zu betrachten. Jungen, die in weiblichgeprägten Bewegungsfeldern Interessen zeigen oder in jungengeprägten Sportarten weniger erfolgreich sind, werden vermutlich noch stärker mit Rollenklischees und Stereotypen konfrontiert. Die Ansätze dieser wissenschaftlichen Hausarbeit sollen deshalb keinesfalls eine feministische Sichtweise beleuchten, sondern stehen in emanzipatorischem Blickwinkel hinsichtlich eines gleichberechtigten koedukativen Sportunterrichts für beide Geschlechter. Doch was steckt hinter einer gleichberechtigten und chancengleichen koedukativen Unterrichtsgestaltung und Umsetzung im Sport? Eine faktische Chancengleichheit ist nach Dahmen dort gegeben, wo „Frauen und Männer ihre persönlichen Fähigkeiten und Interessen frei entwickeln können, ohne durch geschlechtsty-pische Rollenmuster oder sonstige Normen und Regelungen eingeschränkt zu werden“ (2006, S. 311). Um zu gewährleisten, dass Jungen und Mädchen diese Mög-lichkeiten eröffnet werden, bedarf es eines Sportunterrichts, der einen Rahmen schafft, um sportliche Stereotype abzubauen und freie Entfaltungen zu fördern.

Doing Gender in der Schule. Die soziale Konstruktion von Geschlecht in der Schule anhand zweier Studien

Author: Michael Mühlbauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656386110

Category: Social Science

Page: 17

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: In Schweden sorgte vor einiger Zeit eine Vorschule mit einem ganz besonderen Konzept für ein enormes Medieninteresse, welches sich auch bis nach Deutschland ausbreitete. So titelte die Zeit in ihrem Onlineauftritt „Sei, was du willst“ und beschreibt in einem Artikel die umstrittene Idee: „Egalia ist die umstrittenste Vorschule Schwedens. Ihr Ziel: Eine geschlechtsneutrale Erziehung. [...] Jedes Kind soll sich so entwickeln, wie es möchte, und sich nicht durch geschlechtsspezifische Stereotypisierungen in der Erziehung und die Erwartungen der Gesellschaft in eine bestimmte Rolle gedrängt fühlen.“ (Zeit Online GmbH (Hrsg.)). Das Konzept führte zu einem ausgedehnten Diskurs über die Möglichkeiten einer geschlechtsneutralen Erziehung, stieß jedoch ebenso auf große Ablehnung. Es stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Kindern eine Geschlechtsidentität aufgezeigt werden soll. Dazu ist es interessant, einen Blick in die Schulen zu werfen und zu untersuchen, wie dort mit Geschlecht umgegangen wird. Dabei ist vor allem das Konzept des Doing Gender von besonderer Bedeutung und in vielerlei Hinsicht einer genaueren Forschung wert. Die zwei in dieser Arbeit dargestellten empirischen Studien behandeln genau dieses Konzept des Doing Gender und untersuchen, wie und ich welchem Ausmaß das Geschlecht in der Schule sozial konstruiert wird. Dazu dienen die Vorstellung von Doing Gender und dessen Bedeutung in der Jugend sowie eine kurze historische Rekonstruktion von Gleichstellung in der Bildung als Überblick, bevor im Hauptteil auf die Studien mit ausgewählten Beispielen eingegangen wird. Nach einem Vergleich der unterschiedlichen Forschungsarbeiten wird ein bündiges Fazit gezogen.

Sport & Gender – (inter)nationale sportsoziologische Geschlechterforschung

Theoretische Ansätze, Praktiken und Perspektiven

Author: Gabriele Sobiech,Sandra Günter

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658130989

Category: Social Science

Page: 308

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Die Herausgeberinnen des vorliegenden Sammelbandes präsentieren sportwissenschaftliche Forschung mit Rückbindung an theoretische Ansätze der soziologischen Geschlechterforschung. Die sportwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung wurde von jeher stark von der angloamerikanischen Forschung beeinflusst und im europäischen Raum durch internationale Ansätze und Kooperationen geprägt. Dies wird auch in dem vorliegenden Sammelband deutlich, sodass einige der internationalen Beiträge in englischer Sprache verfasst sind. Der Band richtet sich daher an deutschsprachige, aber auch an englischsprachige Wissenschaftler_innen und Studierende, die sich für die Geschlechterforschung in der Sportwissenschaft interessieren. Ebenso können Trainer_innen und Sportlehrkräfte für ihre praktische Arbeit theoretische Anregungen zur Bedeutung von Geschlechterkonstruktionen in Sport und Sportunterricht erhalten. Denn die grundlegende Fragestellung aller Beiträge lautet: Welche Relevanz hat Geschlecht, insbesondere auch in der Verflechtung mit anderen Kategorien, als Dimension sozialer Ordnung im Feld des Sports?

Doing Gender. Wie Kinder mittels Grenzziehung ihr eigenes Geschlecht konstruieren

Author: Vasudeva Nadine Mansoibou

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668317518

Category: Social Science

Page: 34

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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule in Schwäbisch Gmünd (Kindheitspädagogik), Veranstaltung: Blockpraktikum II, Sprache: Deutsch, Abstract: Doing Gender, also die Konstruktion des sozialen Geschlechts, ist im unreflektierten Alltagserleben ein schwer zu fassendes Konstrukt. Die hier vorliegende Arbeit versucht dieses Konstrukt, über eine theoretische Auseinandersetzung und mittels einer ethnographischen Annährung, zu operationalisieren und somit etwas greifbarer zu machen. Der Fokus wird hierbei auf das Wie gelegt. Wie passiert der Vorgang der Konstruktion des eigenen Geschlechts? Im Hinblick auf das Wie, wurde die Art und Weise auf die Vorschulkinder über Grenzziehung im Kindergartenalltag ihr Geschlecht konstruieren, zur leitgebenden Forschungsfrage.

Doing Gender im Beruf - Soziale Konstruktion von Geschlecht am Arbeitsplatz

Author: Marco Librera

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638613615

Category: Social Science

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,5, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Empirische Studien zur sozialen Konstruktion von Geschlecht, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende schriftliche Ausarbeitung des mündlichen Vortrags vom 08. Juli 2004 soll noch einmal die Untersuchungsergebnisse von Robin Leidner darstellen. Robin Leidner arbeitet aktuell an der University of Pennsylvania als Associate Professor of Sociology. Ihre Forschungsgebiete sind Gender, Arbeit (darunter insbesondere: Arbeit und Identität, Arbeit und Familie), Frauenbewegungen. Ihre nächste Veröffentlichung erscheint dieses Jahr: "Identity and Work." In Social Theory at Work, Oxford University Press.

Die Konstruktion von Geschlecht am Beispiel von Geschlechtstests im Leistungssport

Author: Oliver Bellstedt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656217432

Category: Political Science

Page: 44

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,7, Universität Leipzig (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Als Caster Semenya in Berlin 2009 die Goldmedaille gewann, war die Sportszene entsetzt. [...] „Es gibt Zweifel, dass diese Lady eine Frau ist.“ [...] Im Rahmen dieser Arbeit wird das Themenfeld der Geschlechterkonstruktion aufgegriffen. Fachrichtungen der Sozial- und Naturwissenschaften versuchen mit Hilfe verschiedenster Theorien die Ursachen für die geschlechtsspezifischen Differenzen zu finden. Anhand eines ersten Schritts soll zunächst durch den Zusammenhang von Gesellschaft, Geschlecht und Sport ersichtlich werden, wie das gesellschaftliche Teilssystem Sport durch die Alltagstheorie beeinflusst und strukturiert wurde. Es soll am Beispiel des Phänomens der Geschlechtstests im Sport gezeigt werden, dass das Geschlecht eines Menschen nicht mit biologisch-medizinischen Kriterien messbar ist. Diese These steht entgegen der in der Medizin und Biologie weit verbreiteten Auffassung, dass das Geschlecht anhand von fünf Kriterien eindeutig bestimmbar sei. Daher soll zuvor durch eine Zusammenfassung dieser Kriterien ein Grundverständnis für die Verfahrensweise und Grundlagen der Geschlechtstests geschaffen werden. In einem Zwischenfazit werden die bis dahin erbrachten Erkenntnisse analysiert. In einem zweiten Schritt wird gezeigt, dass es durch eine sozialwissenschaftliche Theorie möglich ist, Hypothesen einer rein biologischen, vorsozialen Natur des Menschen in Frage zu stellen. Eine grundlegende Erkenntnis besteht darin, dass die Gesellschaft, in der wir leben, ein Ergebnis unseres eigenen Handelns darstellt. Die alltägliche Unterscheidung in Mann und Frau ist Ausdruck der Zuschreibung, die nicht auf den Akteur, sondern auf das kulturelle System verweist. Es stellt sich die Frage nach dem Sozialen der Kategorie Geschlecht. Diese stellt die kollektiven Annahmen des binären Systems der Zuschreibung in Frage, da der Prozess der Herausbildung der verschiedenen Geschlechter in der sozialen Welt betrachtet wird. Harold Garfinkel stellt hierbei den Bezugsautor für den ethnomethodologischen Ansatz dar. In seiner Transsexuellen-Studie Agnes stellt er fest, dass auch Transsexuelle dem sozialen Gesellschaftssystem der Zweigeschlechtlichkeit folgen. Im Bruch der Normalität liegt der herausragende Gehalt seiner Transsexuellenforschung. Doch durch diesen ergeben sich besonders im Teilsystem Sport besondere Probleme, denn das Geschlecht ist mit einer Geschlechtsklasse verbunden und ein Wechsel undenkbar.

Doing Gender. Soziale Konstruktion von Geschlecht in der Schule

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656859000

Category: Education

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik), Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Geschlechtsrollenverhalten wird von klein auf gelernt und durch die Rollenerwartungen des Umfelds bestärkt. Das Denken in zwei Geschlechtern hat in jedem Menschen Vorstellungen und Erwartungen zur Folge, wie das eigene oder das andere Geschlecht zu sein oder sich zu verhalten hat. Diese Vorstellungen sind ein gestaltendes und prägendes Element in der Interaktion und Kommunikation. So wird „Gender“ als soziale Konstruktion im Alltag ständig hergestellt. Dieser Prozess wird als „Doing Gender“ bezeichnet. Auch die Institution Schule ist ein soziales System, in der die Konstruktion von Geschlecht eine wichtige Rolle spielt. Im Rahmen dieser Arbeit wird sich mit dem Thema „Doing Gender“ in der Grundschule auseinandergesetzt. Es soll herausgearbeitet werden, wie die Lehrkräfte zur Konstruktion von Geschlecht in der Grundschule beitragen. Zu diesem nicht ganz unkomplizierten Feld der Schulforschung existieren bis heute erst wenige Studien. Dies erstaunt, da Lehrkräften ein wichtiger Anteil bei der Gestaltung des schulischen Alltags zukommt.

Sprachliches Doing Gender in Der Fernsehwerbung

Author: E. Jutz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656057273

Category:

Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universitat Koblenz-Landau (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: In Das Arrangement der Geschlechter erlautert er [E. Goffman] Geschlecht als eine Angelegenheit institutioneller Reflexivitat. D.h., dass das soziale Geschlecht so institutionalisiert wird, dass es genau die Merkmale des Mannlichen und Weiblichen entwickelt, welche angeblich die differente Institutionalisierung begrunden" (Kotthoff, 162). Heutzutage ist es allgemein anerkannt, dass sich Mannlichkeit und Weiblichkeit je nach kulturellem Kontext so unterschiedlich gestalten, dass diese Ausserungsformen unmoglich auf das biologische Geschlecht allein zuruckzufuhren sind (vgl. ebd. 159f.). Im Gegenteil, Geschlecht wird aktiv konstruiert und standig aktualisiert. Geschieht diese Konstruktion mithilfe von sprachlichen Mitteln, so bezeichnen wir das als sprachliches doing gender. Ausmass und Starke dieser Inszenierung von Geschlecht variieren dabei je nach Kommunikationssituation (vgl. Gottburgsen 2000, 11). Als eine ganz spezifische Kommunikationssituation gilt aufgrund ihrer Intention und Funktionsweise die Werbung. In der Vergangenheit wurden Werbemacher und Firmen oft dafur kritisiert, dass sie Frauen in Werbespots sexistisch darstellten: Sie wurden entweder als Heimchen am Herd dargestellt, dass nichts als den Haushalt im Kopf hat, oder als verfuhrerische junge Frau, deren Hauptaufgabe es war, als Dekoration fur den Mann zu fungieren. Bei der Rezeption dieser Texte, die hauptsachlich auf die Frauenbewegungen der 70er Jahre zuruckzufuhren sind, stellte sich mir die Frage, ob derartige Darstellungen tatsachlich noch die Regel darstellen. Manner machen schon seit Jahren Werbung fur kosmetische Produkte wie zum Beispiel Shampoo und Hautpflege und auch wenn in einem Werbespot fur eine Baumarktkette eine Frau einen Bohrhammer bedient, lasst das nur noch die wenigsten Zuschauer stutzen. Diese Beobachtung stellt die Gru

Frauenfußball und die weibliche Sozialisation

Author: Inga Schiebener

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640995449

Category:

Page: 72

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Arbeit und (Frauen)Fussball - auf den ersten Blick scheint es hier schwer zu fallen, einen Zusammenhang herzustellen. Beide Disziplinen kommen allerdings nicht ohne Grundlagen der allgemeinen Padagogik aus (vgl. hier und im Folgenden Maier 2011). Weiterhin liegt ihnen eine theoretische Grundlage zugrunde, zum einen die Sozialarbeitswissenschaft und zum anderen die Sportwissenschaft. Gemeinsam ist ihnen aber auch der Ruckgriff auf Sozialwissenschaften, um gesellschaftliche Prozesse analysieren, verstehen und bewerten zu konnen (Maier 2011). Ziel dieser Arbeit ist es einen Zusammenhang zwischen Frauenfussball und der Sozialisation dieser Fussball spielenden Frauen herzustellen. Es wird danach gefragt, wie Frauen uberhaupt zum Fussball kommen, welche Rolle dieser Sport in ihrem Leben spielt und welche Auswirkungen er auf sie hat. Anschliessend wird versucht Sozialisationsprozesse, die durch den Frauenfussball moglicherweise ausgelost werden, auf die Soziale Arbeit zu ubertragen.. Dazu werden zunachst theoretische Grundlagen zu den Themen Sozialisation, insbesondere der geschlechtsspezifischen Sozialisation, sowie die Bedeutung von Sport fur die Sozialisation, erlautert. Anschliessend wird auf den Zusammenhang zwischen Frauenfussball und Sozialisation eingegangen, wobei zunachst ein kurzer Uberblick uber die Entwicklung des Frauenfussballs in Deutschland gegeben wird. Als Grundlage fur den Abschnitt zum Thema Frauenfussball und Sozialisation dient eine quantitative empirische Untersuchung von Melanie Rother aus dem Jahr 2004. Einige der Ergebnisse dieser Befragung werden hier wiedergegeben. Weiterhin dient sie als Grundlage fur die im Zusammenhang der hier vorliegenden Arbeit durchgefuhrten qualitativen empirischen Untersuchung, in Form von Interviews. Diese Interviews bauen zum Teil auf die quantit