Frauen Im Antiken Griechenland - Sparta und Athen - ein Vergleich

Author: Jennifer Heider

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640862279

Category:

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,7, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Geschichtswissenschaften), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs der sechziger Jahre wurde die Rolle der Frau neu diskutiert. Die Auswirkungen der gefuhrten Debatte sind in der Forschung der Alten Geschichte deutlich spurbar. Obwohl es bereits in fruheren Zeiten Abhandlungen uber Frauen im klassischen Griechenland gegeben hat, gewinnt dieses Thema am Ende des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Zunehmend sind es Frauen, die sich, vielleicht aus einer weniger klischeebehafteten Sicht als Manner, dem Thema nahern. In den Achtziger Jahren ist es vor allen Sarah B. Pomeroy, die mit ihrem Buch Frauenleben im klassischen Altertum" eine wissenschaftlich fundierte Arbeit zu diesem Aspekt der griechischen Geschichte vorlegt. In den neunziger Jahren erscheint von Christine Schnurr-Redford eine sehr facettenreiche Abhandlung uber die Frauen im klassischen Athen. In den letzten Jahren sind es vor allen Dingen Maria H. Dettenhofer und Lukas Thommen, die sich mit der Rolle der Frau kritisch auseinandersetzen. Als Grundlage fur die Erforschung der Lebensweise von Frauen in Sparta und Athen dienen im wesentlichen uberlieferte Texte von drei antiken Autoren; Xenophon, Aristoteles und Plutarch. Es ergibt sich hier eine besondere Quellenproblematik auf die an anderer Stelle noch ausfuhrlich eingegangen wird. Unter Einbeziehung der antiken Autoren und der neueren Forschung wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, worin die grossere Freiheit" der spartanischen Frau im Vergleich zur der Frau in Athen bestand und wodurch sie begrundet wurde. Um dies darzustellen, werde ich mein Augenmerk auf zwei Aspekte des Frauenlebens richten, zum einen auf die Erziehung der Frau in Sparta und in Athen und zum anderen auf die Stellung der Frau im Oikos in der jeweiligen Polis. Fur das"

Frauenleben im gallo-römischen Trier - Steinerne Zeitzeuginnen auf antiken Grabdenkmälern

Author: Maria Anna Flecken

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638148556

Category: Art

Page: 32

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Studienarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: Sehr gut, Universität Trier (Fachbereich III - Kunstgeschichte), Veranstaltung: Zur Planung eines Frauenstadtrundganges in Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der über zweitausend Jahre alten Stadt Trier ist auch gleichzeitig die Geschichte ihrer männnlichen und weiblichen Einwohner. Viele antike Denkmäler, die uns die Römer in Trier hinterließen, prägen auch heute noch das moderne Stadtbild und lassen uns als bleibende Dokumente erahnen, wie die Menschen in der römischen Kaiserzeit lebten. Szenen aus ihrem Alltagsleben finden wir noch auf ihren scheinbar für die Ewigkeit erbauten Grabmälern vor. Sie zeigen uns Darstellungen aus dem Leben der wohlsituierten treverischen Oberschicht, die unter der Herrschaft des damals allgegenwärtigen Rom (2. - 4. Jh. n. Chr.) zu wirtschaftlichem Reichtum gelangt war. Die Denkmäler vermitteln uns Bilder von Frauen, die eng mit dem Beruf und dem Leben ihrer Ehemänner verbunden sind. Sie zeigen sie voller Eleganz, in ihrer ganzen Schlichtheit, oft als liebende und treue Gattinnen oder als liebevolle Familienmütter. Die Welt der reichen Trevererinnen war die Welt der Großgrundbesitzer und Großhändler, die in den Zeiten der Romanisierung ihren wirtschaftlichen Wohlstand zu genießen wußten. Im Gegensatz zu den einfachen Frauen aus dem Volke hatten sie es nicht nötig, die im Haus oder auf dem Gutshof anfallenden Arbeiten selbst zu verrichten, da ihnen stets genügend Dienstboten zur Verfügung standen, Sklaven und Freigeborene, die sich in den Häusern der Reichen verdingten, um den ihrer Herrin unwürdigen Aufgaben nachzukommen. So hatte die Dame des Hauses viel Zeit zur freien Verfügung, um Freunden und Verwandten Besuche abstatten, Einkäufe erledigen oder Festlichkeiten und Theateraufführungen besuchen zu können. Oft fand man sie, mit der Spindel oder dem Webstuhl hantierend, inmitten ihrer Mägde im Atrium sitzend, vor.3 Beide Tätigkeiten galten in den Augen der römischen Männerwelt als besondere hausfrauliche Tugenden. Die Frauen verbrachten einen großen Teil des Tages mit diesen handwerklichen Fertigkeiten, und so war diesen Arbeiten in den einzelnen Hausgemeinschaften wohl auch ein hoher Stellenwert beizumessen.

Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft im archaischen und klassischen Griechenland

Author: Winfried Schmitz

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050048360

Category: History

Page: 558

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Oikos und Polis stellen einen zentralen Gegenstand der althistorischen Forschung dar. Eine Vielzahl von Arbeiten hat sich mit der Entstehung der Polis als politischem Verband auseinandergesetzt und dabei den Weg vom Oikos als dominierender sozialer Einheit in archaischer Zeit zur Polis, dem übergeordneten politischen Verband, nachgezeichnet. Ebenso wie Aristoteles die Nachbarschaft und das Dorf in der theoretischen Behandlung der Polis ausklammert, sind auch in der althistorischen Forschung die sozialen Institutionen zwischen Oikos und Polis vernachlässigt worden. So war vom Autor zunächst das Quellenmaterial zu sammeln und zu sichten. Auf dieser Grundlage wird, ausgehend von der Institution von Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft, das Verhältnis von Oikos und Polis analysiert, um so die Verzahnung beider Einrichtungen und deren Veränderung im Laufe der Zeit deutlicher zu machen.

Die Frauen der Diadochendynastien

Eine prosopographische Studie zur weiblichen Entourage Alexanders des Großen und seiner Nachfolger

Author: Anika Aulbach

Publisher: Herbert Utz Verlag

ISBN: 3831644659

Category:

Page: 220

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Die Frauen am Hofe Alexanders des Großen und seiner Nachfolger sowie das veränderte Rollenspektrum der Frau im Hellenismus stehen in dieser Publikation erstmals im Mittelpunkt. Eine Zeit radikaler Umbrüche, in welcher die traditionelle Position der Frau am königlichen Hofe aufgebrochen sowie neu definiert wurde. Herrschergattinnen und Mätressen befanden sich nun in einer Grauzone der Macht, die äußerst flexibel war. Aufgrund der Entwicklung zum Territorialstaat, in Verbindung mit der Einführung der Erbmonarchie, war nun ein Aufstieg von der Hetäre zur legitimen Gattin mit thronberechtigten Kindern möglich. Der Charakter und der Machtwille der einzelnen Protagonisten spielten im Kampf um den politischen Einfluss die entscheidende Rolle. Erstmals wird diese Machtstellung aufgedeckt, die weder institutionell noch formal legitimiert war und deren Ursprung meist im Verborgenen lag.

Actio

Körper und Geschlecht in der Rhetoriklehre

Author: Lily Tonger-Erk

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110267268

Category: Literary Criticism

Page: 498

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From antiquity until the twentieth century, rhetorical training was exclusively concerned with forming male speakers as well as producing an explicitly masculine speaking style and method. This study focuses on such body and gender-specific training by analyzing the actio doctrine. The book also demonstrates how the “transformation” of rhetoric in the eighteenth century was accompanied for the first time by a discursive shift: gesture, imitation, voice, and dress guidelines were adapted for use with both genders in general education and to teach the art of conversation.

Die Rolle der Frau im antiken Griechenland

Author: Ayca Halvali

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656867445

Category: History

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter Einbeziehung der antiken Autoren und der neueren Forschung wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, worin die Unterschiede der Rolle und Stellung der Frau im klassischen Griechenland zwischen den zwei Stadtstaaten Athen und Sparta lagen und wodurch diese begründet wurden. Um dies darzustellen, wird das Augenmerk auf zwei Aspekte des Frauenlebens gerichtet. Zum einen auf die Stellung der Frau im Oikos (Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft) in der jeweiligen Polis in Athen und zum anderen auf die Erziehung der Frau in Sparta. Die folgende Arbeit ist in drei Teile unterteilt. Zunächst wird kurz das gesellschaftliche System Athens skizziert, um dann die Thematik des Lebens einer dort lebenden Frau aufzugreifen. In dem folgenden Teil wird das Leben der spartiatischen Frau nach eben beschriebener Vorgangsweise illustriert. Abschließend werden beide gesellschaftlichen Frauenrollen gegenübergestellt und eine Erklärung für diese gesellschaftlichen Entwicklungen aufgeführt.

Frauen in der Antike

weibliche Lebenswelten von Sappho bis Theodora

Author: Elke Hartmann

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 9783406547553

Category: Civilization, Classical

Page: 276

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Die Frau in der Antike

Author: Jenifer Neils

Publisher: N.A

ISBN: 9783806226782

Category: Bildband

Page: 216

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Ehefrau, Mutter, Priesterin Heutzutage sind emanzipierte Frauen nichts Ungewöhnliches. Doch was uns im 21. Jahrhundert normal erscheint, ist ein historischer Sonderfall. Über Jahrtausende hatten Frauen kaum Rechte. Auch in den antiken Hochkulturen waren sie abgesehen von herausragenden Persönlichkeiten wie Kleopatra oder Sappho politisch und kulturell weitgehend bedeutungslos. Jenifer Neils hat die verstreuten Quellen aus Ägypten, dem Alten Orient, Griechenland und Rom zusammengetragen. Antike Schriften, die Frauen meistens nur am Rande erwähnen, und wichtige bekannte und neue archäologische Funde wie Skulpturen, Wandmalereien, Keramik und Schmuck offenbaren, welche Konventionen das Leben von Ehefrauen, Müttern, Priesterinnen und berufstätigen Frauen bestimmten, welche Berufe sie überhaupt ergreifen konnten oder welchen Schönheitsidealen sie nacheiferten. So entsteht ein Gesamtbild ihrer Stellung in der Gesellschaft

Aspasia und Perikles

Author: Diana Beuster

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638211495

Category: History

Page: 9

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Studienarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: gut, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Geschlechterrollen der Antike, Sprache: Deutsch, Abstract: Aspasia, die wohl schillerndste Frauengestalt des fünften vorchristlichen Jahrhunderts, tritt quellenmäßig erst mit ihrer Beziehung zu Perikles, dem führenden Politiker Athens, auf die Bühne der Geschichte. Da ihr Schicksal untrennbar mit dem Höhepunkt und dem Verfall der perikleischen Machtstellung verbunden ist, scheint es nur folgerichtig, dass über ihr weiteres Leben nach dem Tod des Perikles nur äußerst spärliche und anekdotenhafte Nachrichten vorhanden sind.

Frauen im Kult: Die vestalischen Jungfrauen

Author: Christian Dahms

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638803961

Category: History

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Frauen in der Römischen Antike, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die Stellung der vestalischen Jungfrauen im antiken Rom untersucht, dabei wird besonders auf die Stellung der Vestalinnen im römischen Recht und ihre soziale Stellung Wert gelegt.