Der Leviathan

Author: Thomas Hobbes

Publisher: N.A

ISBN: 9783866474116

Category:

Page: 336

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Thomas Hobbes Leviathan ist das Sinnbild unumschränkter und unteilbarer staatlicher Macht- Der Mensch, von Natur aus ein egoistisches und auf Selbsterhaltung bedachtes Wesen, findet die Sicherheit des Zusammenlebens allein in der Institution des Staates. Das 1651 erschienene Meisterwerk des einflussreichen englischen Denkers wurde besonders im 20.Jahrhundert viel diskutiert und ist bis heute Inspirationsquelle der modernen Staatstheorie.

Thomas Hobbes Leviathan

Die Denkansätze des Leviathan in den Internationalen Beziehungen

Author: Florian Semler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640298799

Category: Philosophy

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 2,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Institut für Politikwissenschaften/Internationale Politik), Veranstaltung: Klassiker der Internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes wird in der Literatur unbestritten als einer der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit und der politischen Moderne bezeichnet. Neben Machiavelli gilt er als Begründer der neuzeitlichen Politischen Wissenschaft. Sein revolutionäres und an der Natur orientiertes Denken über den Menschen, das Recht und die Politik und die daraus resultierende politische Wissenschaft waren im 17. Jahrhundert etwas Neues und Unbekanntes, was zur Folge hatte, dass seine Denkweise nicht überall anerkannt und akzeptiert wurde. Aber obwohl schon im Jahre 1651 erschienen, hat sein Leviathan und die Aussagen die er darin tätigt, auch heute noch große Bedeutung und Aktualität. Fragen der Herrschaftslegitimation, des Naturrechts und des politischen Individuums müssen immer wieder neu gestellt und beantwortet werden. Zitate aus seinen Werken wie der „[...]Krieg eines jeden gegen jeden“(Fetscher: Thomas Hobbes Leviathan,S.96) und „Der Mensch ist ein Wolf für den Menschen“(Geismann: Hobbes über die Freiheit,S.41) sind fast jedem bekannt. Obwohl diese Sätze nicht unbedingt direkt aus Thomas Hobbes‘ Feder stammen, werden sie doch immer wieder mit ihm verbunden und in seinem Zusammenhang gebraucht. In dieser Arbeit soll neben den politischen und anthropologischen Denkansätzen Hobbes‘ Einfluss auf die Internationalen Beziehungen betrachtet werden. Thomas Hobbes wurde durch seinen Leviathan nicht nur zu einem der wichtigsten Autoren der politischen Philosophie der Neuzeit, sondern auch zu einem der wichtigsten Autoren für die Internationalen Beziehungen und die großen Theorien dieser Disziplin. Obwohl die eigenständige Disziplin der Internationale Beziehungen noch vergleichsweise jung ist, wurde über Internationalen Beziehungen schon in der Antike geschrieben. So gehört Thukydides‘ Geschichte des Peloponnesischen Krieges ebenso zu den wichtigen Werken der Internationalen Beziehungen wie Hans Morgenthaus Politics Among Nations: The Struggle for Power and Peace oder Kenneth Waltz‘ Theory of International Politics und noch einige weitere große Werke und Theorien auf die im Laufe dieser Arbeit noch eingegangen wird. Thomas Hobbes muss mit seinem Leviathan ebenso zu den oben genannten „Klassikern der Internationalen Beziehungen“ dazu gezählt werden.

Hobbes: Leviathan

Revised Student Edition

Author: Thomas Hobbes,Richard Tuck

Publisher: Cambridge University Press

ISBN: 9780521567978

Category: History

Page: 519

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Hobbes' Leviathan is arguably the greatest piece of political philosophy written in the English language. Since its first publication, Richard Tuck's edition of Leviathan has been recognized as the single most accurate and authoritative text, and for this revised edition Professor Tuck has provided a much-amplified and expanded introduction. Other vital study aids include an extensive guide to further reading, a note on textual matters, a chronology of important events and brief biographies of important persons mentioned in Hobbes' text.

Thomas Hobbes - Analyse des Titelblattes bzw. Frontispiz der Erstausgabe des Leviathan von 1651

Author: Stefan Dannheiser

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638557219

Category: Philosophy

Page: 33

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1, Universität Lüneburg (Fachbereich Sozialpädagogik), Veranstaltung: Einführung in die Kulturphilosophie: Theorien der Macht von Hobbes bis Foucault, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Mit keinem Sinn hat sich der Begründer der modernen Staatstheorie, Thomas Hobbes (1588-1679), stärker und über einen längeren Zeitraum beschäftigt als mit dem Auge. Er hat über Jahre optische Studien betrieben, und er hat seine frühen Hauptwerke mit so durchdachten Frontispizen versehen, daß von gezielten visuellen Strategien zu sprechen ist.“ (zit. n. Bredekamp, 2003, S.9). Entgegen der zahlreichen Abhandlungen über Thomas Hobbes, seinen moralischen, politischen und staatstheoretischen Überlegungen möchte ich mich in meiner Arbeit mit dem Visuellen beschäftigen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit soll das Frontispiz der 1651 erschienenden Erstausgabe des Leviathan von Thomas Hobbes, der als Erfinder der neuzeitlichen Philosophie gilt (vgl. Kersting, 1994, S.59), stehen. „Kein Titelblatt eines philosophischen Werkes ist so einprägsam gestaltet wie das des Hobbesschen Leviathan, das, entworfen in der Spätblüte der Emblemkunst, Hobbes ́ Staatsphilosophie bildlich darzustellen sucht.“ (zit. n. Brandt, 1996, S.29). Mit dem 1651 publizierten Leviathan begründete Hobbes die politische Moderne und liefert zugleich ein revolutionäres, „überragendes Werk der neuzeitlichen Philosophie“ (vgl. Kersting, 1996, S.1ff). Hobbes beschreibt im Leviathan ein für seine Zeit neues Staatsmodell, welches der Bevölkerung Sicherheit bieten und damit Frieden bringen kann. Ich denke, dies ist für Hobbes das maßgebliche Ziel eines Staates, da zu seinen Lebzeiten sowohl auf dem europäische Festland als auch auf den Britischen Inseln Krisen, Revolten und Kriege herrschten. Im ersten Abschnitt meiner Arbeit werde ich den Historischen Kontext der Zeit in der Thomas Hobbes aufwuchs, lebte und welche ihn prägte darstellen, damit ich zu einem späteren Zeitpunkt mögliche Rückschlüsse auf seine Theorien und Thesen ziehen kann. [...]

Thomas Hobbes

Author: Otfried Höffe

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 9783406600210

Category: Philosophers

Page: 250

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Institutio Oratoria: Bacon, Descartes, Hobbes, Spinoza

Author: Jan Rothkamm

Publisher: BRILL

ISBN: 9047426754

Category: History

Page: 566

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Bringing together four eminent Seventeenth century philosophers and investigating educational background, preferred language(s), reading habits as well as writing strategies, this book offers a vivid illustration of the important part played by Rhetoric in the making of Early Enlightenment Philosophy.

Staatsgründung und Freiheitsbegriff im Leviathan von Thomas Hobbes

Author: Anna Léa Rosenberger

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638658309

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universitat Passau, Veranstaltung: HS: Die Geschichte der Menschenrechte, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes gilt als einer der Weichensteller fur das neuzeitliche Denken der politischen Philosophie, in welchem ein grundlegender Perspektivenwechsel stattfindet: War das mittelalterliche Denken charakterisiert durch die Orientierung an einer vorgegebenen Seinsordnung, die letztlich in Gott verburgt ist, und das Sich-Einlassen auf diese Ordnung, so wird neuzeitlich gerade der Zweifel an jeder Ordnung zum Leitfaden der Gewissheit." Nun steht der Mensch als Schopfer seiner selbst im Mittelpunkt der Betrachtung, er selbst legt seine Stellung in der Welt fest und bestimmt folglich auch die Form des menschlichen Zusammenlebens. Die wesentliche Frage, auf die Hobbes in seinen Werken eine Antwort zu geben versucht, lautet daher, wie ein Staat unter den Gegebenheiten der menschlichen Natur ausgestaltet sein muss, damit er dauerhaft bestehen und seinen einzelnen Gliedern ein bestmogliches Leben garantieren kann. Worin jedoch sieht Thomas Hobbes die wesentlichen Merkmale des Menschen? Wie gestaltet sich menschliches Zusammenleben, wenn keine ordnende Hand eingreift und welche Regeln benotigt eine Gemeinschaft, wenn sie ihren Bestand sichern mochte? Und insbesondere: Wieviel Freiheit kann dem einzelnen in einem Hobbesschen Staat zugestanden werden? In der vorliegenden Arbeit werden diese Fragen anhand einer Analyse des im Jahre 1651 erschienenen Werkes Leviathan" behandelt, wobei der Untersuchung der dort entwickelten Freiheitskonzeption besonderes Gewicht zukommt.

Hobbes' Leviathan vs. Reziprozität - Kann der Naturzustand von rationalen Egoisten überwunden werden? Eine spieltheoretische Untersuchung

Author: Daniel Daimer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363830843X

Category: Political Science

Page: 16

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität zu Köln (Seminar für Politische Wisenschaften), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Annahme, daß sich rational handelnde Individuen in einem vorsozialem Zustand, in dem keinerlei Normen und Regeln existieren, zwangsläufig in einem latenten Kriegszustand befänden, leitet Thomas Hobbes die Notwendigkeit absoluter staatlicher Herrschaft her. Ohne derartige Kontrolle kann aus Mißtrauen, obwohl für alle wünschenswert, niemals kooperatives Verhalten entstehen. Dieses Dilemma des Naturzustands ist aber als Gedankenexperiment zu verstehen. Es hat einen permanenten latenten Kriegszustand aller gegen alle nie gegeben, da die Menschen die Gegenseitigkeit als Prinzip der Rationalität erkannt hätten, um in Sicherheit zu leben.1 Dieses Prinzip drückt sich auch in Hobbes ́ „goldener Regel“ aus: „Do not that to onother, which thou wouldest not have done to thy selfe“.2 Im folgenden soll nun die Frage untersucht werden, ob der Naturzustand zu überwinden sei, ob Kooperation zwischen rational handelnden Egoisten möglich sei und zwar nicht nur ohne den hobbesschen Leviathan, sondern ohne jegliche Form zentraler Autorität. Außerdem soll dies ohne die Annahme einer dem Menschen von vorne herein innewohnenden Moral oder Neigung zum gesellschaftlichen Leben geschehen. Zur Untersuchung werden die Mittel der Spieltheorie und auf ihr basierender Computersimulation herangezogen. Mit der Spieltheorie lassen sich Dilemmasituationen wie der Naturzustand formal beschreiben und analysieren. Sie ist eine Methode des Rational-Choice–Ansatzes, in dessen Rahmen davon ausgegangen wird, daß Individuen rational handeln und mit ihrem individuellen Handeln das Verhalten von Kollektiven bestimmen. 1 Vgl. Buchheim, Hans, Zu Hobbes ́ Leviathan, in: Gerhardt, Volker/Ottmann, Henning/Thompson, Martyn P. (Hrsg), Politisches Denken: Jahrbuch 1993 (Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens), Stuttgart/Weimar 1993, S. 51 2 Hobbes, Thomas, zit. in: Ebd., S. 51

Thomas Hobbes - Der Leviathan

Das Urbild des modernen Staates und seine Gegenbilder. 1651-2001

Author: Horst Bredekamp

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3050060131

Category: Art

Page: 201

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Von Natur aus ist der Mensch so frei wie wolfisch. Um sich selbst zu bandigen, muss er folglich einen kunstlichen Riesen schaffen, den Staat, der als ubergeordnete Instanz den permanenten Burgerkrieg zu unterdrucken und Frieden zu schaffen vermag. Diese Essenz von Thomas Hobbes'"Leviathan" ist bis heute ebenso vehement verworfen wie bekraftigt worden. In den letzten Jahrzehnten wurden vor allem die historischen Bedingungen erschlossen, unter denen Hobbes sein epochales Werk verfasste; aber seine besturzende Grundthese, dass es des Schreckens bedarf, um inneren Frieden zu erzeugen, ist eine Herausforderung fur jedwede Staats- und Gesellschaftstheorie geblieben. Zu den Mitteln, mit denen der Leviathan die Menschen vom Unfrieden abhalt, gehoren Bilder, und aus diesem Grund steht dem Leviathan ein Frontispiz voran. Obwohl seit Jahrhunderten selbst entfernteste Aspekte von Hobbes' Werk ausgeleuchtet wurden, ist dieses grundlegende Element seiner Lehre bislang nicht erortert worden. Eine systematische Untersuchung seiner Wertschatzung des Augensinnes fehlt ebenso wie eine umfassende Analyse seiner Bildmittel. Horst Bredekamp erschliesst mit Abraham Bosse den Kunstler des Frontispizes, stellt samtliche Varianten dieses Urbildes des modernen Staates zusammen und versucht, die Vorgeschichte seiner politischen Ikonographie zu klaren. Im Zentrum stehen die koniglichen Kunstleiber von Westminster Abbey sowie optische Gerate, mit deren Hilfe Hobbes neben dem Korper und dem Raum auch eine kunstliche Zeit als Wirkmittel des Leviathan zu etablieren suchte. Gegen Ende seiner pragnanten Analyse erortert der Autor die Wiederkehr der Hobbesschen Staatsikone im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert sowie die Zukunft des Staates als Bild."

Historical Dictionary of Hobbes's Philosophy

Author: Juhana Lemetti

Publisher: Scarecrow Press

ISBN: 0810850656

Category: Philosophy

Page: 405

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Thomas Hobbes (1588-1679) is one of the most important early modern thinkers. Though Hobbes is best known for Leviathan (1651) and the theory of absolute sovereignty, his works discuss virtually all the major problems of philosophy as well as science and mathematics, and contain the translations of classical texts like Thucydides' History of the Peloponnesian War, a verse church history, and various essays. Hobbes spent most of his adult life in the service of the influential Cavendish family. The Historical Dictionary of Hobbes's Philosophy offers a comprehensive guide to the many facets of Hobbes's work. Through its chronology, introductory essay, bibliography, and hundreds of cross-referenced dictionary entries on concepts, people, works, and technical terms, Hobbes's impact on philosophy and related fields is made accessible to the reader in this must-have reference. Intended as a reference to learn about particular aspects of Hobbes, it also serves as a quick guide to check information and find the relevant secondary literature on Hobbes. It is an excellent access point for students, researchers, and anyone wanting to know more about Thomas Hobbes.

Behemoth Teaches Leviathan

Thomas Hobbes on Political Education

Author: Geoffrey M. Vaughan

Publisher: Lexington Books

ISBN: 9780739120934

Category: Philosophy

Page: 176

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Did Hobbes's political philosophy have practical intentions? There exists no "Hobbist" school of thought; no new political order was inspired by Hobbesian precepts. Yet in Behemoth Teaches Leviathan Geoffrey M. Vaughan revisits Behemoth to reveal hitherto unexplored pedagogic purpose to Hobbes's political philosophy. The work demonstrates Hobbes's firm commitment to government and his attempts to create a system of political education to underpin his commitment to sovereignty. Vaughan explore Hobbes's political education in detail and in an epilogue considers the resurgence of political education in contemporary liberal theory. He discovers that contemporary political education has far more in common with Hobbes's system than it does with early liberalism.

Thomas Hobbes

Eine Einführung

Author: Herfried Münkler

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593419610

Category: Political Science

Page: 172

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Thomas Hobbes, dessen Denken von den europäischen Konfessions- und Bürgerkriegen des 17. Jahrhunderts geprägt war, steht für einen Paradigmenwechsel innerhalb der politischen Philosophie. Diese ging seit Platon und Aristoteles von der Opposition zwischen gerechtem und ungerechtem Gemeinwesen aus. Hobbes jedoch "erfand" für sein Zeitalter eine neue Opposition: die von Herrschaftslosigkeit und Herrschaft. Chaos und Krieg sollten durch die Einsetzung eines absoluten Souveräns gebannt werden. Damit war Hobbes Wegbereiter einer neuen Regierungsform. Herfried Münklers bekannte Einführung in die Philosophie von Thomas Hobbes liegt nun in einer aktualisierten Neuauflage vor.

Die Aspekte des politischen Liberalismus im Leviathan von Thomas Hobbes

Author: Hana Gunkel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638842053

Category:

Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Universitat Potsdam, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Vollstandige Zitierung uber Fussnoten, daher kein extra ausgewiesenes Literaturverzeichnis, Abstract: Bei der Betrachtung von Thomas Hobbes Staatskonstruktion, kommt man nicht darum herum die ausseren Umstande zu beachten, die ihn dazu bewogen haben, den Leviathan so zu gestalten wie wir ihn vorfinden. Bezeichnend dafur ist die Uberlieferung nach der seine Mutter bei seiner Geburt Zwillinge geboren haben soll: Thomas Hobbes, und die Angst vor einem Krieg, da zum Zeitpunkt der Geburt die spanische Armada vor den Kusten Englands lag. Die Angst vor einem Krieg und spater die Erfahrungen des englischen Burgerkriegs hinterlassen starke Spuren in Hobbes Theorie. Die Art und Weise wie Hobbes den Menschen sieht ist ebenso von diesen Eindrucken gepragt, wie die Konstruktion des Staates. Bei dieser Frage ist Hobbes zu einer -auf den ersten Blick- sehr radikalen Losung gekommen, namlich dass die einzige Moglichkeit einen Burgerkrieg zu verhindern darin liegt, dass sich alle Burger einem Souveran unterwerfen, der eine nahezu allumfassende Machtfulle hat. Ob es neben diesen augenscheinlich sehr absoluten Eigenschaften auch liberale Aspekte im Leviathan gibt, soll in der folgenden Arbeit untersucht werden. Da John Rawls mit seiner normativen Theorie des politischen Liberalismus die liberale Ordnung Anfang der 1990er Jahre neu konzipiert hat, soll der Leviathan besonders unter diesen politikphilosophischen Aspekten betrachtet werden. Dazu werden zuerst einmal die Kriterien des Liberalismus als politische Theorie (2), und speziell die Theorie von John Rawls (2.2) betrachtet. Anschliessend wird in einem Uberblick uber Hobbes politische Philosophie (3) gezeigt, wie er den Menschen und den Naturzustand beschreibt (3.1) und davon den Vertragsschluss und die Staatsgru"

Der Leviathan von Thomas Hobbes. Die Beendigung des Naturzustandes durch den Staat

Author: Anne Riedel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656400563

Category: Social Science

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Thomas Hobbes (*05.04.1588, †04.12.1679), um dessen 1651 erschienenes Werk „Leviathan“ es mir in dieser Arbeit gehen soll, nimmt theoretisch alle modernen Theorien vorweg. Früher hatte man noch eine „universalistische Auffassung alles Geschehens und Seins“1. Hobbes‘ Theorie basiert allerdings auf den „erkenntnistheoretischen Voraussetzungen“2 und dessen Werk gilt als „Schlüsseltext für unsere eigene politisch-philosophische Selbstverständigung“.3 Die Staatsphilosophie von Hobbes wird als ein „erster systematischer Entwurf einer rein säkularen Konzeption der politischen Philosophie“4 angesehen, denn hier wird der „Prinzipienobjektivismus des Naturrechts durch konstruktive Einigungsverfahren ersetzt.“5 Dem Hauptpunkt, dem ich allerdings in meiner Arbeit nachgehen werde, ist die Erklärung Thomas Hobbes‘ wie der Staat als Überwindung des Naturzustandes fungiert. Welche Voraussetzungen menschlicher Seite müssen gegeben sein? Und wie sieht das Konzept des Staates bei Hobbes genau aus?

Geschichte des Westens

Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert

Author: Heinrich August Winkler

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 3406615651

Category: Fiction

Page: 1343

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Der Westen – seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die Naturwissenschaften und die moderne Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält. In einem grandiosen Panorama erzählt Heinrich August Winkler zum erstenmal überhaupt die Geschichte des Westens – und damit auch die Geschichte unserer eigenen Identität. „Eine Geschichte der westlichen Welt, wie sie hier präsentiert wird, gab es bislang nicht.“ Volker Ullrich, Deutschlandfunk „Dem Berliner Historiker ist mit der ‚Geschichte des Westens’ ein unzeitgemäßes Meisterwerk gelungen.“ Jürgen Osterhammel, Rheinischer Merkur

Einführung in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan"

Author: Joel Eiglmeier

Publisher: N.A

ISBN: 9783656437260

Category:

Page: 12

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Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600), Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Einfuhrung in die politische Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Natur hat die Menschen in den korperlichen und geistigen Fahigkeiten [...] gleich geschaffen..." (s. 102), das ist die Ausgangsthese, auf die sich Hobbes Leviathan" stutzt und da die Menschen nach gleichen Zielen streben und da langst nicht immer jeder bekommt, was alle wollen, neigt die Menschheit von Natur aus dazu einander zu vernichten oder zu unterwerfen" (s. 103). Dieser Essay ist eine knappe Einfuhrung in Hobbes Meisterwerk "Leviathan."

Justifying Toleration

Conceptual and Historical Perspectives

Author: Susan Mendus

Publisher: Cambridge University Press

ISBN: 9780521343022

Category: Civil rights

Page: 259

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Leviathan and the Air-Pump

Hobbes, Boyle, and the Experimental Life

Author: Steven Shapin,Simon Schaffer

Publisher: Princeton University Press

ISBN: 1400838495

Category: Science

Page: 448

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Leviathan and the Air-Pump examines the conflicts over the value and propriety of experimental methods between two major seventeenth-century thinkers: Thomas Hobbes, author of the political treatise Leviathan and vehement critic of systematic experimentation in natural philosophy, and Robert Boyle, mechanical philosopher and owner of the newly invented air-pump. The issues at stake in their disputes ranged from the physical integrity of the air-pump to the intellectual integrity of the knowledge it might yield. Both Boyle and Hobbes were looking for ways of establishing knowledge that did not decay into ad hominem attacks and political division. Boyle proposed the experiment as cure. He argued that facts should be manufactured by machines like the air-pump so that gentlemen could witness the experiments and produce knowledge that everyone agreed on. Hobbes, by contrast, looked for natural law and viewed experiments as the artificial, unreliable products of an exclusive guild. The new approaches taken in Leviathan and the Air-Pump have been enormously influential on historical studies of science. Shapin and Schaffer found a moment of scientific revolution and showed how key scientific givens--facts, interpretations, experiment, truth--were fundamental to a new political order. Shapin and Schaffer were also innovative in their ethnographic approach. Attempting to understand the work habits, rituals, and social structures of a remote, unfamiliar group, they argued that politics were tied up in what scientists did, rather than what they said. Steven Shapin and Simon Schaffer use the confrontation between Hobbes and Boyle as a way of understanding what was at stake in the early history of scientific experimentation. They describe the protagonists' divergent views of natural knowledge, and situate the Hobbes-Boyle disputes within contemporary debates over the role of intellectuals in public life and the problems of social order and assent in Restoration England. In a new introduction, the authors describe how science and its social context were understood when this book was first published, and how the study of the history of science has changed since then.