Humanistinnen

Author: Ursula I. Meyer

Publisher: ein-FACH-verlag

ISBN: 3928089633

Category: Philosophy

Page: 230

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Unter dem Titel "Humanistinnen" versammeln sich die Vordenkerinnen der Frauenrechtlerinnen. Ob als Philosophinnen, Dichterinnen oder Herrscherinnen, humanistisch gebildete Frauen haben ihre Möglichkeiten genutzt, um sich für ein positives Frauenbild stark zu machen. Die Autorin versteht es, nicht nur das Denken dieser kämpferischen Frauen deutlich zu machen. Sie fügt dieses auch in die Zeit und das Lebensumfeld ein. So entsteht ein rundes Bild von der parallelen Welt der Frauen.

Doch plötzlich jetzt emanzipiert will Wissenschaft sie treiben

Frauen an der Universität Bonn (1818–2018)

Author: Andrea Stieldorf,Ursula Mättig,Ines Neffgen

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3847008943

Category: History

Page: 270

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Unter dem Titel Doch plötzlich jetzt emanzipiert will Wissenschaft sie treiben, entnommen aus dem Lied der 1899 gegründeten Bonner Studentinnenverbindung Hilaritas, untersuchen die Autorinnen und Autoren die Geschichte von Frauen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Seit Gründung der Hochschule im Jahr 1818 waren Frauen zunächst im gesellschaftlichen Umfeld aktiv und erwarben nach der Einführung des Frauenstudiums – nicht ohne Widerstände – schließlich auch den Zugang zu Wissenschaft und Lehre. Eingebettet in die verschiedenen Epochen deutscher Geschichte, wird diese wechselvolle Entwicklung der letzten 200 Jahre im vorliegenden Band anhand biographischer und thematischer Beiträge schlaglichtartig beleuchtet.

Leben mit und ohne Gott

Beiträge zur inneren Sicherheit

Author: Karsten Krampitz,Uwe von Seltmann

Publisher: Langen Mueller Herbig

ISBN: 3784480209

Category: Philosophy

Page: 264

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Die Frage nach Gott oder Göttern ist der Ursprung von Philsophie und Theologie,bildet ein zentrales Thema von Kunst und Literatur und selbst die Naturwissenschaften wären nicht das, was sie heute sind, wenn sich über den "Allmächtigen" nicht streiten ließe. Man denke nur an Einsteins Bonmot "Gott würfelt nicht", mit dem er in der Auseinandersetzung mit Niels Bohr der Quantenmechanik die Zufälligkeit austreiben wollte. Wie sicher ist also Gottes Existenz? Lenkt er unser Leben? Oder klafft dort, wo von ihm die Rede ist, eine inhaltslose Lücke? Karsten Krampitz und Uwe von Seltmann schaffen mit diesem Buch ein Novum, das so naheliegend wie originell ist: Sie bieten ein Forum, in dem nicht nur eine "Partei" zu Wort kommt, sondern in dem die schillernd bunte Meinungsvielfalt der Gläubigen, Zweifler und Ungläubigen ihren Ausdruck findet. Ob in Form eines spitzzüngigen Essays, eines berührenden Schicksalsberichts, einer sachlichen Analyse, einer witzigen Anekdote oder einer kunstvollen Erzählung, immer geht es darum: Was hat Gott mit mir, dem Menschen,zu tun? Eine Sinnsuche der besonderen Art.

Making Sex Revisited

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive

Author: Heinz-Jürgen Voß

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 383941329X

Category: Social Science

Page: 466

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Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt - ein Postulat queer-feministischer Theorien -, kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen. Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar - statt nur zwei oder drei.

Castigliones "Libro del Cortegiano" Libro III "La donna di Palazzo" im Kontext der Erziehungsschriften für das weibliche Geschlecht

Author: Josephine Klingebeil

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640336607

Category:

Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden (Institut fur Romanistik), Veranstaltung: Proseminar italienische Literaturwissenschaft: Castigliones "Libro del Cortegiano," 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zum Verstandnis der hoheren Geselligkeit der Renaissance ist endlich wesentlich, zu wissen, dass das Weib dem Manne gleich geachtet wurde. [...] Vor allem ist die Bildung in den hochsten Standen wesentlich dieselbe wie beim Manne. Es erregt den Italienern der Renaissance nicht das geringste Bedenken, den literarischen und selbst den philologischen Unterricht auf Tochter und Sohne gleichmassig wirken zu lassen; da man ja in dieser neuantiken Kultur den hochsten Besitz des Lebens erblickte, so gonnte man sie gerne auch den Madchen." Die Frauengestalten auf die sich Burckhardts Urteil stutzt, gehoren alle einer hofischen Renaissance an, deren Idealbild Castiglione in seinem Libro del Cortegiano modellierte. Leon Battista Alberti hat in seinem Buch Vom Hauswesen ein ganz anderes Ideal geformt, namlich das einer bescheidenen Hausfrau, die dem Mann untertan still im Hintergrund wirkt. (Text 1) Diese und ahnliche Vorstellungen sind, auch wenn sie sich konkrete Frauengestalten zum Vorbild nahmen, nicht nur Beschreibungen eines Idealtypus, sondern vor allem die Vorstellungen der Manner uber die Frauen ihrer Zeit." Das fuhrt zu dem Schluss, dass die Frau der Renaissance mit der Virago, die Burckhardt beschrieben hat, wohl nichts gemein hat. Ihre Stellung war sogar besonders gering unter den damals herrschenden Normen und Gesetzen. Und auch wenn in Italien, zumindest an den Hofen und in den Hausern der fuhrenden Patriziergeschlechter, die geistige Gleichbefahigung der Geschlechter Anerkennung fand, konnte doch von einer Gleichberechtigung keine Rede sein. Wenn also die perfekte Hofdame Castigliones in erster Linie eine Adlige

Mehrsprachigkeit in der Renaissance

Author: Christiane Maass,Annett Volmer

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: European literature

Page: 283

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Die Beiträge dieses Bandes stellen die Sprachgemeinschaft der Renaissance als prinzipiell offene dar, in der sich Autoren zwischen verschiedenen sprachlichen Zeichensystemen bewegten. Am Phänomen der Mehrsprachigkeit wird dabei eine Spezifik der Renaissance fassbar: Während Nationen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts als tendenziell abgeschlossene Sprachgemeinschaften existieren, war die Koexistenz mehrerer Schriftsprachen für die Renaissance charakteristisch und verbindlich. Im Band wird die alt- und neusprachliche Mehrsprachigkeit unterschiedlicher Sprechergruppen sowie ihr Verhältnis zu den unterschiedlichen "volgari" untersucht. Auch genderspezifische Aspekte von Mehrsprachigkeit werden in den Blick genommen, wirkt doch hier die altsprachliche Mehrsprachigkeit des Humanismus tendenziell exkludierend.

Jean Matal

humanistischer Jurist und europäischer Friedensdenker (um 1517-1597)

Author: Peter Arnold Heuser

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Cologne (Germany)

Page: 566

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Redner und Rhetorik

Studie zur Begriffs- und Ideengeschichte des Rednerideals

Author: Franz H Robling

Publisher: Meiner Verlag

ISBN: 9783787318346

Category: Philosophy

Page: 305

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In der modernen Rhetorikforschung, die sich vor allem auf die Redetechnik konzentriert, gehört das Rednerideal nach wie vor zu den am wenigsten untersuchten Themen. Dabei setzt erst der Redner als der Handelnde in der Redesituation das Wirkungspotential der Rhetorik um. Die wichtigsten Konstitutionsmerkmale seines Handelns sind Subjektivität, Bildung, Psychologie und Ethik. Diese waren in der klassischen rhetorischen Tradition noch ganz anders präsent als heute. Franz-Hubert Robling stellt sie durch eine begriffs- und ideengeschichtliche Analyse von Rhetoriktraktaten vor. Das Untersuchungsmaterial stammt aus der Zeit von den sophistischen Anfängen der Redekunst bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, als die Schulrhetorik normative Kraft und systematischen Zusammenhalt verlor. Als Ergebnis enthält die Arbeit nicht nur eine historische Typologie des Redners, sondern zeigt ebenfalls die Vielfalt der Rednerformen wie Prediger, Dichter, Geschichtsschreiber, Dialektiker und Philosoph, Hofmann, Politiker und Demagoge. Auch humanistische Leitbilder für die rednerische Erziehung von Frauen werden vorgestellt. Mit dieser Studie ist eine Grundlage geschaffen für jede kulturhistorische und kulturanthropologische Erforschung der Kommunikatorkonzepte in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Ergreifung des Wortes

Autorschaft und Gattungsbewusstsein italienischer Autorinnen im 16. Jahrhundert

Author: Annett Volmer

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Italian literature

Page: 323

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Humanismus und Buchdruck

das Elsass : Seminar im Sommersemester 1992 am Fachbereich Bibliothek und Information der Fachhochschule Hamburg

Author: Kay Birkner,Doris Gerlach,Fachhochschule Hamburg (Germany). Fachbereich Bibliothek und Information

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Art

Page: 151

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Wissenschaft und Weisheit

Author: N.A

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Philosophy

Page: N.A

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"Zeitschrift für augustinisch-franziskanische Theologie und Philosophie in der Gegenwart." (varies).

Die menschliche Natur

Welchen und wieviel Wert hat sie?

Author: Kurt Bayertz

Publisher: N.A

ISBN: 9783897853096

Category: Human beings

Page: 228

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Das Thema "menschliche Natur" hat eine lange Tradition in der Geschichte des philosophischen Denkens. Vor allem in Krisenzeiten und an Epochenschwellen stellte sich immer wieder Frage, was der Mensch "eigentlich" ist. Es sollte daher auch nicht überraschen, daß diese Frage auch in der Gegenwart wieder eine zunehmende Aufmerksamkeit findet. Nach langen Jahren eines nur zurückhaltenden Interesses findet die philosophische Anthropologie wieder stärkere Aufmerksamkeit. - Und doch handelt es dabei nicht nur um die Wiederaufnahme eines alten Themas. Die philosophische Beschäftigung mit der menschlichen Natur hat im Zusammenhang mit den Fortschritten der modernen Bio- und Informationstechnologie eine unmittelbar praktische Relevanz bekommen, die sie in dieser Weise niemals zuvor hatte. Durch diese Fortschritte haben nämlich die Möglichkeiten technischer Eingriffe am Menschen eine Dimension erreicht, die nicht mehr nur einzelne seiner Merkmale manipulierbar macht, sondern seine "Natur" selbst. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die nicht mehr vollkommen utopische Idee eines genetischen Umbaus der gesamten Menschheit. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist die nach dem normativen Status der menschlichen Natur. Ist die psycho-physische Gestalt, in der wir den Menschen seit jeder kennen, ein Produkt zufälliger evolutionärer Prozesse und als solche moralisch neutral; oder ist sie intrinsisch wertvoll und daher schützenswert? Die in der Literatur geäußerten Meinungen zu dieser Frage gehen auseinander. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die in der menschlichen Natur lediglich eine Tatsache sehen und keinen Grund erkennen können, weshalb diese Tatsache sakrosankt ein sollte. Unter bestimmten Voraussetzungen, so behaupten die Vertreter dieser Partei, kann es nicht nur legitim sein, die menschliche Natur zu verbessern, es kann sogar moralisch geboten sein. Auf der anderen Seite stößt genau diese Vorstellung einer technischen Rekonstruktion des Menschen auf Empörung und Abscheu. Abgesehen von allen Risiken, die mit einem solchen Herumbasteln verbunden sind, werde der Mensch auf diese Weise auf ein beliebiges "Stück Natur" reduziert; er werde zum totalen Objekt technischen Handelns und seiner Würde beraubt. Der menschlichen Natur müsse daher ein inhärenter Wert zugeschrieben werden, um den unverantwortlichen Plänen der Menschheitsverbesserer eine kategorische Grenze zu setzen. Doch was ist die "menschliche Natur"? Worin besteht sie und wie kann sie angesichts der unübersehbaren individuellen und kulturellen Vielfalt definiert werden? Dies ist die erste Frage, der die Beiträge des vorliegenden Bandes gewidmet sind. Und an sie schließt sich sogleich eine zweite an: Wenn es denn eine menschliche Natur gibt und wenn diese hinlänglich genau umrissen werden kann: Kann oder muß ihr dann ein moralischer Status zugeschrieben werden? Und welcher Art ist dieser Status: Ist er der menschlichen Natur inhärent oder leitet er sich von etwas anderem ab?

Nonne, Königin und Kurtisane

Wissen, Bildung und Gelehrsamkeit von Frauen in der Frühen Neuzeit

Author: Michaela Hohkamp,Gabriele Jancke

Publisher: N.A

ISBN: 9783897411456

Category: Professional education of women

Page: 248

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In der heutigen Gesellschaft ist, so scheint es, Wissen allgemein zugänglich. Die modernen Kommunikationswissenschaften machen das gesamte zeitgenössische Wissen weltweit verfügbar. Dagegen war in den Gesellschaften der europäischen Frühen Neuzeit der Zugang ungleich verteilt, und man unterschied zwischen gelehrtem Wissen, falscher Gelehrsamkeit und Wissenschaft als bloßer Gedächtnisleistung. So wurden Wissensformen segregiert und damit Gesellschaft hierarchisiert. Diese historischen Unterschiede lassen die Epoche der Frühen Neuzeit für eine Revision von Begriffen wie "Wissen", "Bildung" und "Gelehrsamkeit" besonders geeignet erscheinen: Wie und wo hat sich Wissen vermittelt, in welchen Kontexten war es angesiedelt, wie ist es gebraucht worden? Am Beispiel von Frauen verschiedenster religiöser und konfessioneller sozialer Milieus wird der Frage nach der Situierung des sogenannten gelehrten Wissens nachgegangen.