Rechtliche Aspekte in der "Medea" des Euripides, Ovid und Seneca

Interpretation der Verse 430-503 in Senecas "Medea"

Author: Julia Braun

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640428617

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Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit beschaftige ich mich mit den rechtlichen Aspekten in der Medea des Euripides, Ovid und Seneca. Am Anfang eines neuen Kapitels werden die einzelnen Werke kurz vorgestellt werden, dann werde ich anhand ausgewahlter Passagen Merkmale herausarbeiten, anhand derer aufgezeigt werden kann, welche rechtliche Einstellung der Autor seinen Protagonisten andichtete. Naturlich werden die rechtlichen Vorstellungen, die zu der Zeit der Urauffuhrung bzw. der Erscheinung des Werkes herrschten, dazu herangezogen. Ich werde nicht die gesamte Medea des Seneca und des Euripides analysieren, sondern mich auf die Begegnungen und Streitgesprache Medeas mit Creo und mit Iason beschranken, da ich vor allem das Strafrecht" naher betrachten mochte. Der grosste Teil der Arbeit aber wird zur Thematisierung der senecanischen Medea verwendet werden. Hier spielt besonders die Begegnung zwischen Medea und Iason eine gewichtige Rolle, da diese zwei Personen sich in ihrem Handeln und Denken gegenseitig am starksten beeinflussen. Die Ubersetzung der Verse 431-503 vor der eigentlichen Interpretation dient dazu, dass der Leser den Schlagabtausch zwischen Medea und Iason unmittelbar vor Augen hat, wenn er die Interpretation liest. Im Abschluss der Arbeit werde ich die vier Medeen" der drei Autoren vergleichen und eventuelle Beeinflussungen aufzeigen

Medea. Stimmen

Roman

Author: Christa Wolf

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518742302

Category: Fiction

Page: 223

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Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin – hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausendealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert. In ihrem Erfolgsroman erzählt Christa Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau.

Medea. Stimmen - Ein Roman von Christa Wolf

Author: Katja Dirkers

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638602591

Category: Literary Criticism

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Literatur der DDR, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der Medea wurde uns aus der griechischen Mythologie überliefert und löst seitdem gleichermaßen Grauen, sowie Faszination aus. Viele Autoren griffen und greifen immer wieder den Mythos dieser Person auf. Als eine der widersprüchlichsten mystischen Gestalten findet sie als immer wiederkehrendes Motiv Eingang in die Literaturgeschichte. Ihre Person wurde ständig anders gedeutet. Für die einen ist sie eine eifersüchtige, Intrigen schmiedende Verräterin, für die anderen die liebende, heilende Priesterin. Euripides hat das Leben dieser Frau als erster zusammenfassend erzählt. Er hat die Gestalt Medea zu dem gemacht, wofür sie heute bekannt ist: zu einer Kindsmörderin. Christa Wolfs’ Medea ist eine andere. Die Schriftstellerin stellt das Leben der griechischen (Anti- ) Heldin so dar, wie sie es sich vorgestellt hat, und wie es ihre Nachforschungen ergaben. Sie stieß dabei auf ältere Quellen, als die des Euripides und stellte fest, dass dieser einiges eigenständig dazu erfand und vieles anders interpretierte als sie. Christa Wolf sah ihre Medea als emanzipierte starke Frau, die einfach anders war als alle anderen und deswegen aus Gefahr für das Königreich Korinth beseitigt werden musste. Ich habe dieses Buch zum Gegenstand meiner Hausarbeit gemacht, da mich die Thematik interessierte: die Rolle der Frau in der Antike. Es wird aufgezeigt, wie eine Frau das Thema behandelt und ob es ihr gelingt aus dem Jahrhunderte alten Stoff einen aktuellen Roman der Gegenwartsliteratur zu gestalten. In meiner Hausarbeit werde ich den Mythos Medea bei Christa Wolf näher analysieren. Einbeziehen werde ich dabei die Tragödie des Euripides, und Abweichungen sowie Parallelen dieser beiden unterschiedlichen Wiedergaben aufzeigen. Zudem gehe ich auf mögliche Interpretationsansätze ein, wobei ich Christa Wolfs Lebensgeschichte, als ehemalige DDR-Bürgerin, Stasi- Mitarbeiterin und Frauenrechtlerin berücksichtige.

Medea: Fremde unter Fremden. Der Medea-Mythos bei Hans Henny Jahnn und Christa Wolf - ein Vergleich

Author: Anja Elstner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640868676

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Page: 70

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Technische Universitat Chemnitz (Philosophische Faktultat Germanistische Literaturwissenschaft), 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos von Medea, der Gottin, Zauberin, Priesterin, Heilerin, Mutter, Liebenden und Todbringenden hat uber die Jahrtausende hinweg Kunst und Literatur beschaftigt. Seine erste einschneidende Bearbeitung erfuhr er durch Euripides, dessen Medeadrama 431 v. Chr. bei den Dionysien aufgefuhrt wurde. Bereits vor Euripides ist die Figur der Medea in vielen Schriften belegt, so in Hesiods Theogonie, bei Appollonius von Rhodos, in der Korinthiaka des Eumelos. Sie ist sowohl in der griechischen als auch in der romischen Literatur existent. Die Figur der Medea hat in den 2500 Jahren ihrer literarischen Existenz verschiedene Rollen eingenommen und die verschiedensten Deutungsansatze durchlaufen. So galt beispielsweise die thessalische Medea der vorepischen Zeit als eine Gottin aus dem Kreise der Hekate," die korinthische Medea wiederum wurde als eine Gottin aus dem Bereich der Hera und der Aphrodite" angesehen, bevor sie bedeutungsgeschichtlich zur Heroine herabsank.

José Bergamíns "Medea, la encantadora:explosión trágica en un acto" vor dem Hintergrund der senequistischen Tradition

Author: Nadin Meyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640198190

Category: Foreign Language Study

Page: 27

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Wandlungen des Medea - Bildes im Drama von der Antike bis zur Gegenwart , 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit der Arbeit José Bergamíns (*1895 Madrid †1983 San Sebastián), stößt man, selbst bei zunächst oberflächlicher Betrachtung unweigerlich auf Indizien, die auf seine große Leidenschaft für Lucius Annaeus Seneca (*1n.Chr. †65 n.Chr.) und seine außerordentliche Kenntnis des Werkes dessen verweisen, welches, wie man bei genauerer Auseinandersetzung feststellen wird, beständig Spuren in Bergamíns Schaffen hinterlassen hat: Bergamín nennt nicht nur seinen 1940 im Exil in Mexiko gegründeten Verlag Editorial Séneca, seine Verehrung für den römischen Philosophen findet beispielsweise auch unmittelbaren Ausdruck in den Fronteras infernales de la poesía, innerhalb derer Bergamín Senecas Verdienste die Poesie betreffend darlegt und darüber hinaus eine beinahe persönlich anmutende Verbindung zu Seneca herstellt, indem er, der sich durch die Abstammung seiner Eltern aus Antequera bzw. Málaga selbst tief in Andalusien verwurzelt fühlt, jenen als español meridional, andaluz bezeichnet, woran zu Zeiten Senecas selbstredend noch nicht zu denken war: [...]

Medea

multimediale Karriere einer mythologischen Figur

Author: Inge Stephan

Publisher: Böhlau Verlag Köln Weimar

ISBN: 9783412368050

Category: Medea (Greek mythology)

Page: 332

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Medea

Ein Trauerspiel in drei Aufzügen und in Versen von Legouvé Ernst in italienischer Übersetzung von Josef Montanelli. (ital & germ)

Author: Ernst Legouvé

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category:

Page: 34

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Mythos - Mythologem – Medea: Zur Mythentransformation der Medeafigur in Christa Wolfs Medea-Roman im Vergleich zur euripideischen Interpretation

Author: Christian Luther

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656119511

Category: Literary Criticism

Page: 25

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Leipzig (Germanistik), Veranstaltung: Deutschsprachige Literatur nach 1989, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit mit dem Thema „ Mythos - Mythologem – Medea: Zur Mythentransformation der Medeafigur in Christa Wolfs Medea-Roman im Vergleich zur euripideischen Interpretation“ stellt sich der Frage, inwiefern eine Transformation einer mythischen Figur, wie auch Medea eine ist, zulässig oder sogar gewollt ist. Dabei sind zwei Texte von elementarer Bedeutung für die Interpretation des Medeacharakters. Zum einen der „Urtext“ in Form der euripideischen Medea und zum anderen der aktuelle Text Christa Wolfs aus dem 20. Jh., welcher als Angelpunkt für die Analyse dienen soll.

Medea

Griechisch und deutsch

Author: Euripides

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 311035716X

Category: Literary Criticism

Page: 120

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Jetzt beim Akademie Verlag: Sammlung Tusculum - die berühmte zweisprachige Bibliothek der Antike! Die 1923 gegründete Sammlung Tusculum umfasst ca. 200 klassische Werke der griechischen und lateinischen Literatur des Altertums und bildet damit das Fundament der abendländischen Geistesgeschichte ab. Die Werke Ciceros, Ovids und Horaz’ gehören ebenso zum Programm wie die philosophischen Schriften Platons, die Dramen des Sophokles oder die enzyklopädische Naturgeschichte des Plinius. Die Reihe bietet die weltliterarisch bedeutenden Originaltexte zusammen mit exzellenten deutschen Übersetzungen und kurzen Sachkommentaren. Von renommierten Altphilologen betreut, präsentiert Tusculum zuverlässige Standardausgaben mit klassischer Einbandgestaltung für Wissenschaftler und Bibliotheken, Studenten und Lehrer sowie das allgemeine Publikum mit Interesse an antiker Dichtung und Philosophie. Der Name der Reihe geht auf die ehemalige Stadt Tusculum in Latium zurück, in der Cicero eine Villa besaß, die ihm als Refugium diente und in der er die Tuskulanen verfasste. Neben der hochwertig ausgestatteten Hauptreihe erscheinen in der Serie Tusculum Studienausgaben einschlägige Texte für Universität und Schule im Taschenbuch. Im Akademie Verlag startet die Reihe 2011 mit sieben wichtigen Neuerscheinungen.

Medea, Penthesilea, Elektra - Frauenfiguren der griechischen Mythologie in der deutschsprachigen Literatur

Author: Laura Cuenca Fernandez

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640826019

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Page: 84

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universitat Dusseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung Sie hat ihn wirklich aufgegessen, den Achill, vor Liebe. Erschrecken Sie nicht, es lasst sich lesen"1, schreibt Kleist an Goethe und spricht damit selbst aus, was das Publikum sowohl damals, wie auch heute entsetzt, jedoch zugleich fasziniert. Auch die beiden anderen Frauenfiguren Medea und Elektra sind bis heute bekannt dafur, grausame und unverstandliche Taten begangen zu haben. Medea hat aus Rache an ihrem Mann Jason ihre eigenen Kinder getotet. Elektra verlangt von ihrem Bruder aus Rache ihre eigene Mutter zu toten. Als Frauen, im Speziellen als Mutter oder auch Tochter, handeln sie entgegen gewohnten Handlungsstrukturen. Ihre Handlungen sind widernaturlich und entsprechen nicht dem, was das Publikum erwarten wurde. Darin besteht das eigentlich erschreckende ihrer Handlungen. Sie als Frauen greifen auf mannliche Handlungsstrukturen zuruck. Zugleich faszinieren sie das Publikum jedoch ungemein. Wie sonst konnten Erzahlungen uber diese Figuren uber Jahrhunderte in der Literatur bestehen und immer noch erzahlt werden, wenn auch in immer wieder veranderter Form? Die Veranderungen, die diese Frauenfiguren innerhalb der deutschen Literatur erleben, werden in dieser Magisterarbeit eingehend untersucht. Aus diesen Untersuchungen ergeben sich vor allem die Fragen, inwiefern und vor allem warum sich die Figuren uber die Jahrhunderte entwickeln und wozu diese Entwicklungen gefuhrt haben. Dazu wird zunachst erlautert, welche Bedeutung das Wort Mythos" in sich tragt und welche Funktion der Mythos an sich erfullt. Hierbei wird vor allem die Forschung von Roland Barthes herangezogen, der im Mythos ein sekundares semiologisches System" sieht.2 1 Kleist, Heinrich von: Samtliche Werke und Briefe. Hrsg. von Helmut Sembdner, 2. Bd., Darmstadt 1962, S. 796 2 Barthes, Roland: Der Mythos heute. In: Barthe

Die Figur Medea in Den Werken Von Grillparzer Und Wolf

Author: Rebecca Schwarz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640814193

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Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Karlsruher Institut fur Technologie (KIT), Veranstaltung: Medea: (Dramatische) Mythos-Adaptationen seit der Aufklarung, Sprache: Deutsch, Abstract: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"1. Dies waren Karl Valentins Worte im Jahr 1940. Doch was sagt das Adjektiv fremd' eigentlich uber einen Menschen aus? Zuerst einmal kommt ein Fremder geographisch gesehen aus einer anderen Region, einem anderen Staat oder Wohnraum, weshalb sich die kulturellen Pragungen grundlegend voneinander unterscheiden. Der Fremde ist somit ein Auslander, der nicht an die Sitten und Brauche des anderen Landes, in dem er sich befindet, gewohnt ist. Die folgende Arbeit setzt sich mit dem Bild des Fremden und dem damit einhergehenden Charakteristikum des Barbarischen auseinander. Im Mittelpunkt steht hierbei die Figur Medeas als Fremde in Korinth in den Werken von Franz Grillparzer und Christa Wolf. Ist es fur die Kolcherin uberhaupt moglich, sich in das festgesetzte Bild der Griechen zu integrieren? Oder ist sie von Beginn an untrennbar mit dem negativen Bild einer Barbarin verknupft und ihr Schicksal damit unausweichlich? Wolf geht jedoch im Gegensatz zu Grillparzer noch einen Schritt weiter. Sie macht das Vorgehen Medeas nicht nur fur das Publikum verstandlich, sondern inszeniert die Griechen als eigentliche Morder, die Medea als Sundenbock nutzen, um ihre eigenen Taten zu verschleiern. Welche Rolle spielt bei dieser Version des Dramas das Zusammenspiel zwischen Fremdheit und Barbarentum? Und wie wird das Bild der Griechen, die den Fremden als Barbaren pragten, ins Gegenteil verkehrt? In dieser Hinsicht spielt auch die Entwicklung der Figur Medeas in den beiden Dramen eine entscheidende Rolle, auf die im Laufe dieser Arbeit ebenfalls naher eingegangen werden soll. Daruber hinaus soll geklart werden, ob am Ende von Grillparzers und Wolfs Drama die Kolcher oder Korinther das Barbarische verkorpe

Medea

ein mit Musik vermischtes Drama. Die Musik ist vom Herrn George Benda. Aufgeführt auf dem k. k. Nationaltheater

Author: Georg Benda,Friedrich Wilhelm Gotter

Publisher: N.A

ISBN: N.A

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Page: 26

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MEDEA

Ovids Darstellung des Mythos' in den Metamorphosen. Mit einem Ausblick auf Vorläufer und Fortwirken in der abendländischen Literatur

Author: Hendrik Keilhauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640160754

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Institut fur Klassische Altertumskunde), Veranstaltung: Lateinisches Proseminar II - Ovids Metamorphosen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Reflexion auf hohem Niveau, stellenweise ware ein genaueres Arbeiten am Primartext wunschenswert gewesen., Abstract: Die kolchische Konigstochter und Hexe Medea, die ihre Feinde und - von ihrem Mann verlassen - schliesslich ihre Kinder totet, ist eine Figur der antiken Mythologie, die dort wie nur wenige andere auf mannigfaltige Art und Weise in Erscheinung tritt. Sie gilt als eine der grossten Zauberinnen des griechischen Mythos'. Zahlreiche Autoren des Altertums haben diesen Sagenstoff bearbeitet, und dies z. T. in sehr unterschiedlicher Manier. Der Mythos wurde innerhalb der letzten zweitausend Jahre ebenso reichhaltig in der Literatur, der Musik und der bildenden Kunst behandelt. Der romische Dichter PUBLIUS OVIDIUS NASO (20. Marz 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) widmete sich in seinem umfangreichen poetischen Werk ebenfalls dieser damals wie auch heute noch bekannten sagenhaften Geschichte, und dies sogar mehrfach. Diese Arbeit wird den Mythos von Medea, in der Form, in der er heute fur uns greifbar ist, zu Beginn kurz zusammenfassen, um anschliessend einen groben Uberblick daruber zu geben, wer den Sagenstoff vor OVID und auf welche Art und Weise behandelt hat. Danach werden nach einer Kurzbeschreibung von Leben und Werk des Autors die Version(en) und die Art der Darstellung im Werk des Dichters vorgestellt, wobei das besondere Augenmerk dabei darauf liegt, wie die Medea dem Leser in OVIDs siebten Buch der Metamorphosen prasentiert wird. Die Leitfrage ist demnach: Wie prasentiert OVID seine Medea und was unterscheidet seine Darstellung von seinen Vorlaufern und den Vorbildern, auf die er konkret zuruckgreift? Daraufhin folgt eine Darlegung der Rezept

Euripides Medeia und Christa Wolfs Medea Stimmen (1996)

Author: Stefanie Lembacher

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638737519

Category: Literary Criticism

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos der Figur Medea, der seit jeher Gegenstand der europäischen Literatur ist, hat verschiedene Bearbeitungen erfahren, die allerdings zum Großteil nur bruchstückhaft erhalten sind. Die verschiedenen Autoren von der Antike bis heute haben den Mythos um Medea unterschiedlich ausgelegt. Der älteste Text, in dem von Medea berichtet wird, ist Hesiod ́s Theogonie und stammt aus dem 7. Jahrhundert vor Christus . Sowohl in der Theogonie, als auch in den Pindarschen Oden fehlt das Motiv des Kindsmord durch Medea noch völlig. Die Pindarschen Oden zeichnen sogar das Bild einer klugen und hochherzigen Medea, einer „magna anima“. Erst bei Euripides wird die Mutter zur Mörderin ihrer eigenen Kinder und erst seit dieser Bearbeitung ist die Rezeption des Medea Mythos von Entsetzten und Faszination bestimmt. Friedrich Schiller schreibt im Vorwort zu seinen Räubern: „Die Medea der alten Dramatiker bleibt bei all ihren Greueln noch ein grosses staunenswertes Weib “. Medea steht hier beispielhaft für eine Verbrecherin, die durch ihre Greueltat Schaudern und Furcht hervorruft, was gleichzeitig deren Faszination ausmacht. Nahezu alle künstlerischen und literarischen Bearbeitungen der Folgezeit greifen auf diese Neuerung, das Skandalon des Kindermordes, zurück und stellen Medea als rachsüchtige Ehefrau, Zauberin und barbarische Mörderin ihrer Kinder dar, auch wenn die Motivation für den Mord verschiedene Akzentuierung und Begründung erfährt. Hingewiesen sei hier auf die Dichtungen von Ovid und Ennius, sowie auf Senecas furiose Medea und Jean Anouilh ́s Einakter Medée. In der Tragödie Medée von Pierre Cornielle erhält die Heldin sanfte Züge und Franz Grillparzers Medea Version Das goldene Vlies zeigt sie als verletzte Barbarin. Außerdem bot sich der Medea Stoff aufgrund der stark emotionalen Komponenten als überaus geeignet für die musikalische Bearbeitung in Opern . Wer ist nun diese Medea, die französische, deutsche und italienische Literaten über Jahrhunderte gefangen hält? Dieser Frage soll anhand zweier Bearbeitungen des Medea- Mythos nachgegangen werden, der Tragödie Medeia des Euripides, sowie des Romans Medea. Stimmen von Christa Wolf.

Medea - Ein Vergleich der Werke von Euripides und Christa Wolf

Author: Laura Ostermaier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656184380

Category: Literary Criticism

Page: 20

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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 13 Punkte, , Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitungsgedanke: Der Medea-Mythos Medea, ein Mythos, der die Menschen seit bereits über zweieinhalbtausend Jahren bewegt und fasziniert: Durch alle Epochen setzte Medea ihre ikonographische Präsenz durch1. So inspirierte sie seit ihrer ersten Erwähnung an der Schwelle des 7. vorchristlichen Jahrhunderts in der Theogonie Hesiods2 immer wieder zum Neuerzählen ihrer Geschichte. Der Sage nach ist Medea eine kolchische Königstochter, die dem Führer des Argonautenzuges Jason, einem Königssohn aus Iolkos, mit ihren Zauberkräften hilft, das Goldene Vlies zu entführen, weswegen er nach Kolchis gesandt worden war. Medea verliebt sich in Jason und flieht nach dem Verrat an ihrem Vaterland mit ihm. Nachdem die beiden auch aus Iolkos vertrieben werden, als Opfer einer Intrige des Pelias, Jasons Onkel, finden sie in Korinth Asyl. Dort werden sie freundlich empfangen von König Kreon. Sie leben hier einige Jahre lang glücklich bis Jason sich in die Königstochter Kreusa, auch Glauke genannt, verliebt und seine gedemütigte Gattin Medea verlässt. Daher sinnt diese auf Rache. Euripides, welcher 431 v.Chr. das erste Drama über Medea verfasste, dichtete ihr den Mord an ihren eigenen beiden Söhnen an3, mit welchem sie bezweckte, ihren untreuen Ehemann für immer zu vernichten. Dieser gelungene dramaturgische Kunstgriff ging dauerhaft in den Mythenstoff um Medea ein und wurde in späteren Medea-Bearbeitungen meist fester Bestandteil der Handlung4. So wurde aus der ursprünglich zauberkundigen Helferin eine böse Hexe und skrupellose Verbrecherin. Doch gegen Ende der 70er Jahre setzte ein bis heute anhaltender „Medea-Boom“ ein, wobei feministisch orientierte Medea-Texte mit ungewohnten Perspektiven spielen und den Mythos neu erzählen5. So zum Beispiel die Autorin Christa Wolf: In ihrer 1996 geschriebenen Fassung der Medea hält sie sich nicht an die Vorgaben des Euripides, sondern sie nimmt Medea in Schutz. Diese Arbeit wird nun in ihrem weiteren Verlauf die euripideische Medea mit Christa Wolfs „Medea. Stimmen“ verglichen.

Medea: Verzauberte Zauberin - Interpretation des Medea-Monologs in den Metamorphosen des Ovid

Ov. Met. 7,1-99

Author: Katharina Tiemeyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656034966

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Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie ist eine damonische Frauengestalt voll dusterer Tragik: wir kennen sie als leidenschaftliche Racherin, brutale Morderin, gefahrliche Zauberin - die Attribute des Bosen, die dieser Figur zugeschrieben werden, sind von unerschopflicher Vielfalt: Medea. Der Mythos um diese Frau, der bis in die vorhomerische Tradition zuruckreicht, hat seit der Antike bis in die Gegenwart eine Vielzahl von Dichtern immer wieder fasziniert und zu zahlreichen Werken inspiriert, die, was das Wesen der Medea betrifft, stark variieren. Allgemein jedoch ist diese Frau als die gewaltigste Zauberin der Antike" in die Geschichte eingegangen, die in ihrer Leidenschaft vor keiner, noch so grausamen Tat zuruckschreckt. Auch Ovid hatte es diese sagenumwobene Frauengestalt angetan, er widmete sich ihr in seinem Werk gleich dreimal: Neben einer verschollenen Tragodie, findet sich der Medea-Mythos auch in den Heroides und in den Metamorphosen . Der mythologische Hintergrund gehorte zum Allgemeinwissen eines gebildeten Romers und es steht ausser Frage, dass Ovid die entsprechenden literarischen Vorlagen, [...], gekannt und seinem Werk zugrunde gelegt hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er die Sage einfach ubernommen und nacherzahlt hat. [...].Wahrend Medea und ihre Geschichte in der mythologischen Uberlieferung sowie bei den Autoren vor seiner Zeit immer stark in Zusammenhang mit der Argonautensage steht und in einem Atemzug mit Iason genannt wird, fallt bei Ovid auf, dass ihn vor allem die Zauberin selbst interessiert hat und die Geschichte vom Goldenen Vlies bei ihm nur schmuckender Hintergrund fur das eigentliche Motiv, das Wesen Medeas, ist. Besonders auffallig ist dies in der Medea-Episode in den Metamorphosen, von der ein Ausschnitt in dieser Arbeit analysiert und interpretiert we"

Medea und Jason

ein tragisches Ballet. Vorgestellet auf der Hofschaubühne in München

Author: N.A

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category:

Page: 186

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