Mythos - Mythologem - Medea: Zur Mythentransformation der Medeafigur in Christa Wolfs Medea-Roman im Vergleich zur euripideischen Interpretation

Author: Christian Luther

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656119899

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Page: 60

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universitat Leipzig (Germanistik), Veranstaltung: Deutschsprachige Literatur nach 1989, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit mit dem Thema Mythos - Mythologem - Medea: Zur Mythentransformation der Medeafigur in Christa Wolfs Medea-Roman im Vergleich zur euripideischen Interpretation" stellt sich der Frage, inwiefern eine Transformation einer mythischen Figur, wie auch Medea eine ist, zulassig oder sogar gewollt ist. Dabei sind zwei Texte von elementarer Bedeutung fur die Interpretation des Medeacharakters. Zum einen der Urtext" in Form der euripideischen Medea und zum anderen der aktuelle Text Christa Wolfs aus dem 20. Jh., welcher als Angelpunkt fur die Analyse dienen soll.

Der fünfte Akt von Senecas Tragödie "Medea": Medeas Kindermord - unkontrollierter Wahnsinn oder bewusste Rache?

Author: Elisabeth Yorck

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656168725

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Page: 60

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,0, Universitat Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als der griechische Held Jason mit seinen Gefahrten, den Argonauten, in Kolchis eintrifft, entbrennt die zauberkundige Konigstochter Medea in Liebe zu ihm. Mit ihrer Hilfe gelingt es den Griechen, das Goldene Vlies an sich zu nehmen und vor den Kolchern zu fliehen. Da Medea ihr Vaterland aus Liebe zu Jason betrogen hat, begleitet sie die Griechen auf ihrer Flucht. Konig Aietes lasst seine Tochter und die Argonauten durch ein Heer unter der Fuhrung seines Sohnes Apsyrtos verfolgen, doch konnen die Griechen erneut mit Medeas Hilfe entkommen. Nachdem die Argonauten nach Iolkos zuruckgekehrt sind, racht Medea Jason an seinem Onkel Konig Pelias, der seinen Neffen auf die gefahrliche Reise ins Kolcherland geschickt hatte, um ihm nicht die Herrschaft uberlassen zu mussen. Wiederum fliehen die beiden, um der Vergeltung von Pelias' Verwandten fur seine Ermordung zu entgehen, und suchen bei Konig Kreon in Korinth Schutz. Um sich und seinen beiden Kindern aus der Ehe mit Medea endlich eine dauerhafte Bleibe zu verschaffen, will sich Jason mit Kreons Tochter Kreusa vermahlen. Medea aber soll verstossen werden. An diesem Punkt des griechischen Mythos setzt Senecas Tragodie Medea ein. Medea ist ausser sich vor Wut und will sich an dem untreuen Gatten rachen. Von Konig Kreon, der sie sofort ausser Landes weisen will, erwirkt sie einen Tag Aufschub, um angeblich ihre Kinder zu verabschieden. Medea aber - scheinbar versohnt - lasst der jungen Braut ein vergiftetes Gewand uberreichen. Als Kreusa dieses anlegt, geht ihr Korper in Flammen auf. Ihr Vater Kreon, der ihr zu Hilfe eilt, verbrennt ebenfalls. Der funfte Akt von Senecas Tragodie beginnt mit dem Auftritt eines Boten, der vom Tod des Konigs und seiner Tochter berichtet. Medea genugt diese Rache aber noch nicht, denn sie will Jason vollig am Boden sehen. Um dies zu erreichen

Medea: Fremde unter Fremden. Der Medea-Mythos bei Hans Henny Jahnn und Christa Wolf - ein Vergleich

Author: Anja Elstner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640868676

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Page: 70

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Technische Universitat Chemnitz (Philosophische Faktultat Germanistische Literaturwissenschaft), 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Mythos von Medea, der Gottin, Zauberin, Priesterin, Heilerin, Mutter, Liebenden und Todbringenden hat uber die Jahrtausende hinweg Kunst und Literatur beschaftigt. Seine erste einschneidende Bearbeitung erfuhr er durch Euripides, dessen Medeadrama 431 v. Chr. bei den Dionysien aufgefuhrt wurde. Bereits vor Euripides ist die Figur der Medea in vielen Schriften belegt, so in Hesiods Theogonie, bei Appollonius von Rhodos, in der Korinthiaka des Eumelos. Sie ist sowohl in der griechischen als auch in der romischen Literatur existent. Die Figur der Medea hat in den 2500 Jahren ihrer literarischen Existenz verschiedene Rollen eingenommen und die verschiedensten Deutungsansatze durchlaufen. So galt beispielsweise die thessalische Medea der vorepischen Zeit als eine Gottin aus dem Kreise der Hekate," die korinthische Medea wiederum wurde als eine Gottin aus dem Bereich der Hera und der Aphrodite" angesehen, bevor sie bedeutungsgeschichtlich zur Heroine herabsank.

Medea. Stimmen - Ein Roman von Christa Wolf

Author: Katja Dirkers

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638602591

Category: Literary Criticism

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Literatur der DDR, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der Medea wurde uns aus der griechischen Mythologie überliefert und löst seitdem gleichermaßen Grauen, sowie Faszination aus. Viele Autoren griffen und greifen immer wieder den Mythos dieser Person auf. Als eine der widersprüchlichsten mystischen Gestalten findet sie als immer wiederkehrendes Motiv Eingang in die Literaturgeschichte. Ihre Person wurde ständig anders gedeutet. Für die einen ist sie eine eifersüchtige, Intrigen schmiedende Verräterin, für die anderen die liebende, heilende Priesterin. Euripides hat das Leben dieser Frau als erster zusammenfassend erzählt. Er hat die Gestalt Medea zu dem gemacht, wofür sie heute bekannt ist: zu einer Kindsmörderin. Christa Wolfs’ Medea ist eine andere. Die Schriftstellerin stellt das Leben der griechischen (Anti- ) Heldin so dar, wie sie es sich vorgestellt hat, und wie es ihre Nachforschungen ergaben. Sie stieß dabei auf ältere Quellen, als die des Euripides und stellte fest, dass dieser einiges eigenständig dazu erfand und vieles anders interpretierte als sie. Christa Wolf sah ihre Medea als emanzipierte starke Frau, die einfach anders war als alle anderen und deswegen aus Gefahr für das Königreich Korinth beseitigt werden musste. Ich habe dieses Buch zum Gegenstand meiner Hausarbeit gemacht, da mich die Thematik interessierte: die Rolle der Frau in der Antike. Es wird aufgezeigt, wie eine Frau das Thema behandelt und ob es ihr gelingt aus dem Jahrhunderte alten Stoff einen aktuellen Roman der Gegenwartsliteratur zu gestalten. In meiner Hausarbeit werde ich den Mythos Medea bei Christa Wolf näher analysieren. Einbeziehen werde ich dabei die Tragödie des Euripides, und Abweichungen sowie Parallelen dieser beiden unterschiedlichen Wiedergaben aufzeigen. Zudem gehe ich auf mögliche Interpretationsansätze ein, wobei ich Christa Wolfs Lebensgeschichte, als ehemalige DDR-Bürgerin, Stasi- Mitarbeiterin und Frauenrechtlerin berücksichtige.

Medea

multimediale Karriere einer mythologischen Figur

Author: Inge Stephan

Publisher: Böhlau Verlag Köln Weimar

ISBN: 9783412368050

Category: Medea (Greek mythology)

Page: 332

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Medea. Stimmen

Roman

Author: Christa Wolf

Publisher: Suhrkamp Verlag

ISBN: 3518742302

Category: Fiction

Page: 223

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Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin – hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausendealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert. In ihrem Erfolgsroman erzählt Christa Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau.

Medea, Penthesilea, Elektra - Frauenfiguren der griechischen Mythologie in der deutschsprachigen Literatur

Author: Laura Cuenca Fernandez

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640826132

Category: Literary Criticism

Page: 75

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung „Sie hat ihn wirklich aufgegessen, den Achill, vor Liebe. Erschrecken Sie nicht, es läßt sich lesen“1, schreibt Kleist an Goethe und spricht damit selbst aus, was das Publikum sowohl damals, wie auch heute entsetzt, jedoch zugleich fasziniert. Auch die beiden anderen Frauenfiguren Medea und Elektra sind bis heute bekannt dafür, grausame und unverständliche Taten begangen zu haben. Medea hat aus Rache an ihrem Mann Jason ihre eigenen Kinder getötet. Elektra verlangt von ihrem Bruder aus Rache ihre eigene Mutter zu töten. Als Frauen, im Speziellen als Mütter oder auch Töchter, handeln sie entgegen gewohnten Handlungsstrukturen. Ihre Handlungen sind widernatürlich und entsprechen nicht dem, was das Publikum erwarten würde. Darin besteht das eigentlich erschreckende ihrer Handlungen. Sie als Frauen greifen auf männliche Handlungsstrukturen zurück. Zugleich faszinieren sie das Publikum jedoch ungemein. Wie sonst könnten Erzählungen über diese Figuren über Jahrhunderte in der Literatur bestehen und immer noch erzählt werden, wenn auch in immer wieder veränderter Form? Die Veränderungen, die diese Frauenfiguren innerhalb der deutschen Literatur erleben, werden in dieser Magisterarbeit eingehend untersucht. Aus diesen Untersuchungen ergeben sich vor allem die Fragen, inwiefern und vor allem warum sich die Figuren über die Jahrhunderte entwickeln und wozu diese Entwicklungen geführt haben. Dazu wird zunächst erläutert, welche Bedeutung das Wort „Mythos“ in sich trägt und welche Funktion der Mythos an sich erfüllt. Hierbei wird vor allem die Forschung von Roland Barthes herangezogen, der im Mythos ein „sekundäres semiologisches System“ sieht.2 1 Kleist, Heinrich von: Sämtliche Werke und Briefe. Hrsg. von Helmut Sembdner, 2. Bd., Darmstadt 1962,S. 796 2 Barthes, Roland: Der Mythos heute. In: Barthes, Roland: Mythen des Alltags. Frankfurt am Main 1964, S. 92

"Medea und die Rache"

Eine Analyse und Bewertung der Tragödie im Hinblick ihrer Rachekonzeption

Author: Jochen Engelhorn

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 364040341X

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Alte Geschichte), Veranstaltung: Emotionalitat und Affektkontrolle, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer Rache nimmt, ist nicht besser als sein Feind. Verzichtet er aber darauf, dann ist er ihm uberlegen." (Francis Bacon) Rache gab es immer schon; Rache wird es immer geben. Francis Bacon vertritt mit seiner Auffassung von Vergeltung die Moralverstellungen unserer heutigen modernen Gesellschaft. Doch wie sieht diese in anderen Gesellschaften aus? Besonders die Antike war von der Vorstellung gepragt, Unrecht durch eigenhandige Vergeltungstaten ausgleichen zu konnen. Gerechtigkeit durch Rache - man ging geradezu davon aus, den Schaden nur wiedergutmachen zu konnen, indem man ihn mit geballter Wucht zuruckschleuderte. Der Feind sollte seine eigene Tat zu spuren bekommen. Unter den zahlreichen Darstellungen von Rache ist die Medea des Euripides wohl einer der grauenvollsten und zugleich faszinierendsten Personlichkeiten der antiken Literatur. Die Rache der Medea ist besonders. Sie macht keinen Halt vor einem wehrlosen Opfer, keinen Halt vor den eigenen Kindern. Rache in ihrer grausamsten Form - des Kindermords. Ausgehend von diesem Buhnenstuck sollen in der vorliegenden Arbeit die verschiedenen Aspekte der Rache Medeas analysiert werden, um diese mit der antiken Vorstellung von Rache und Vergeltung zu vergleichen und daraus die mogliche gesellschaftliche Wirkung und Funktion der Tragodie erfassen zu konnen. Lasst sich die literarische Verarbeitung dieser extremen Form von Rache mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen vergleichen? Welche Wirkung konnte diese Darstellung erzielt haben? Und welche Rolle spielen dabei gesellschaftliche Prozesse und Hintergrunde? Nach einer Betrachtung zum Umgang der Griechen mit Rache und Vergeltung folgt daher eine ausfuhrliche Analyse der Tragodie, die besonderes Augenmerk auf die M

MEDEA

Ovids Darstellung des Mythos' in den Metamorphosen. Mit einem Ausblick auf Vorläufer und Fortwirken in der abendländischen Literatur

Author: Hendrik Keilhauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640160754

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Page: 56

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Institut fur Klassische Altertumskunde), Veranstaltung: Lateinisches Proseminar II - Ovids Metamorphosen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Reflexion auf hohem Niveau, stellenweise ware ein genaueres Arbeiten am Primartext wunschenswert gewesen., Abstract: Die kolchische Konigstochter und Hexe Medea, die ihre Feinde und - von ihrem Mann verlassen - schliesslich ihre Kinder totet, ist eine Figur der antiken Mythologie, die dort wie nur wenige andere auf mannigfaltige Art und Weise in Erscheinung tritt. Sie gilt als eine der grossten Zauberinnen des griechischen Mythos'. Zahlreiche Autoren des Altertums haben diesen Sagenstoff bearbeitet, und dies z. T. in sehr unterschiedlicher Manier. Der Mythos wurde innerhalb der letzten zweitausend Jahre ebenso reichhaltig in der Literatur, der Musik und der bildenden Kunst behandelt. Der romische Dichter PUBLIUS OVIDIUS NASO (20. Marz 43 v. Chr. - 17 n. Chr.) widmete sich in seinem umfangreichen poetischen Werk ebenfalls dieser damals wie auch heute noch bekannten sagenhaften Geschichte, und dies sogar mehrfach. Diese Arbeit wird den Mythos von Medea, in der Form, in der er heute fur uns greifbar ist, zu Beginn kurz zusammenfassen, um anschliessend einen groben Uberblick daruber zu geben, wer den Sagenstoff vor OVID und auf welche Art und Weise behandelt hat. Danach werden nach einer Kurzbeschreibung von Leben und Werk des Autors die Version(en) und die Art der Darstellung im Werk des Dichters vorgestellt, wobei das besondere Augenmerk dabei darauf liegt, wie die Medea dem Leser in OVIDs siebten Buch der Metamorphosen prasentiert wird. Die Leitfrage ist demnach: Wie prasentiert OVID seine Medea und was unterscheidet seine Darstellung von seinen Vorlaufern und den Vorbildern, auf die er konkret zuruckgreift? Daraufhin folgt eine Darlegung der Rezept

Medea - Filmanalyse zu "Der Schlaf der Vernunft"

Author: Richard Biller

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640238567

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Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universitat Regensburg, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner folgenden Arbeit werde ich auf die Entstehungsgeschichte von der "Schlaf der Vernunft" eingehen und wie Ula Stockl den Medea-Stoff in einer modernen Version fur die Leinwand adaptiert hat. Des Weiteren fuhre ich an, welche besondere Rolle die Darstellung der Morde als Rachephantasie beziehungsweise als Traumsequenz spielen. Abschliessend gehe ich darauf ein, welche aussergewohnlichen sowie konventionellen Methoden und Schnitttechniken Stockl benutzt, um aus dem Schlaf der Vernunft ein sehenswertes Fernseherlebnis zu machen."

Medea

Ein Trauerspiel in drei Aufzügen und in Versen von Legouvé Ernst in italienischer Übersetzung von Josef Montanelli. (ital & germ)

Author: Ernst Legouvé

Publisher: N.A

ISBN: N.A

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Page: 34

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Medea

Frauenehre-Kindsmord-Emanzipation

Author: Horst Albert Glaser

Publisher: Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften

ISBN: N.A

Category: Comparative literature

Page: 144

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Einsetzend mit der Argonautensage, in der von der Liebesaffare Jasons und Medeas berichtet wird, verfolgt das Buch Wandlungen in Charakter und Taten der beruhmten Kindsmorderin. Geht es bei Euripides noch um Frauenehre und gebrochene Eide, so stellt Seneca sie bereits als eine Rasende dar, die nach dem hochsten Verbrechen giert. Macht die 'tragedie classique' aus der Kindsmordtragodie eine doppelte Liebestragodie, so gerat Medea dem 'Sturm und Drang' zur melancholischen Heroine, die sich mit Mord von der verachteten Welt verabschiedet. Das Buch endet mit kritischen Anmerkungen zu Christa Wolfs Medea-Roman und Heiner Mullers <I>Medeamaterial."

Medea

Griechisch und deutsch

Author: Euripides

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 311035716X

Category: Literary Criticism

Page: 120

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Medea: Verzauberte Zauberin - Interpretation des Medea-Monologs in den Metamorphosen des Ovid

Ov. Met. 7,1-99

Author: Katharina Tiemeyer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656034966

Category:

Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Klassische Philologie - Latinistik - Literatur, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie ist eine damonische Frauengestalt voll dusterer Tragik: wir kennen sie als leidenschaftliche Racherin, brutale Morderin, gefahrliche Zauberin - die Attribute des Bosen, die dieser Figur zugeschrieben werden, sind von unerschopflicher Vielfalt: Medea. Der Mythos um diese Frau, der bis in die vorhomerische Tradition zuruckreicht, hat seit der Antike bis in die Gegenwart eine Vielzahl von Dichtern immer wieder fasziniert und zu zahlreichen Werken inspiriert, die, was das Wesen der Medea betrifft, stark variieren. Allgemein jedoch ist diese Frau als die gewaltigste Zauberin der Antike" in die Geschichte eingegangen, die in ihrer Leidenschaft vor keiner, noch so grausamen Tat zuruckschreckt. Auch Ovid hatte es diese sagenumwobene Frauengestalt angetan, er widmete sich ihr in seinem Werk gleich dreimal: Neben einer verschollenen Tragodie, findet sich der Medea-Mythos auch in den Heroides und in den Metamorphosen . Der mythologische Hintergrund gehorte zum Allgemeinwissen eines gebildeten Romers und es steht ausser Frage, dass Ovid die entsprechenden literarischen Vorlagen, [...], gekannt und seinem Werk zugrunde gelegt hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass er die Sage einfach ubernommen und nacherzahlt hat. [...].Wahrend Medea und ihre Geschichte in der mythologischen Uberlieferung sowie bei den Autoren vor seiner Zeit immer stark in Zusammenhang mit der Argonautensage steht und in einem Atemzug mit Iason genannt wird, fallt bei Ovid auf, dass ihn vor allem die Zauberin selbst interessiert hat und die Geschichte vom Goldenen Vlies bei ihm nur schmuckender Hintergrund fur das eigentliche Motiv, das Wesen Medeas, ist. Besonders auffallig ist dies in der Medea-Episode in den Metamorphosen, von der ein Ausschnitt in dieser Arbeit analysiert und interpretiert we"

Die Figur Medea in Den Werken Von Grillparzer Und Wolf

Author: Rebecca Schwarz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640814193

Category:

Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Karlsruher Institut fur Technologie (KIT), Veranstaltung: Medea: (Dramatische) Mythos-Adaptationen seit der Aufklarung, Sprache: Deutsch, Abstract: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"1. Dies waren Karl Valentins Worte im Jahr 1940. Doch was sagt das Adjektiv fremd' eigentlich uber einen Menschen aus? Zuerst einmal kommt ein Fremder geographisch gesehen aus einer anderen Region, einem anderen Staat oder Wohnraum, weshalb sich die kulturellen Pragungen grundlegend voneinander unterscheiden. Der Fremde ist somit ein Auslander, der nicht an die Sitten und Brauche des anderen Landes, in dem er sich befindet, gewohnt ist. Die folgende Arbeit setzt sich mit dem Bild des Fremden und dem damit einhergehenden Charakteristikum des Barbarischen auseinander. Im Mittelpunkt steht hierbei die Figur Medeas als Fremde in Korinth in den Werken von Franz Grillparzer und Christa Wolf. Ist es fur die Kolcherin uberhaupt moglich, sich in das festgesetzte Bild der Griechen zu integrieren? Oder ist sie von Beginn an untrennbar mit dem negativen Bild einer Barbarin verknupft und ihr Schicksal damit unausweichlich? Wolf geht jedoch im Gegensatz zu Grillparzer noch einen Schritt weiter. Sie macht das Vorgehen Medeas nicht nur fur das Publikum verstandlich, sondern inszeniert die Griechen als eigentliche Morder, die Medea als Sundenbock nutzen, um ihre eigenen Taten zu verschleiern. Welche Rolle spielt bei dieser Version des Dramas das Zusammenspiel zwischen Fremdheit und Barbarentum? Und wie wird das Bild der Griechen, die den Fremden als Barbaren pragten, ins Gegenteil verkehrt? In dieser Hinsicht spielt auch die Entwicklung der Figur Medeas in den beiden Dramen eine entscheidende Rolle, auf die im Laufe dieser Arbeit ebenfalls naher eingegangen werden soll. Daruber hinaus soll geklart werden, ob am Ende von Grillparzers und Wolfs Drama die Kolcher oder Korinther das Barbarische verkorpe

"Medea" von Christa Wolf und Euripides im Vergleich

Author: Jay Hem

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656224455

Category: Literary Criticism

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: keine, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den zwei verschiedenen Versionen des Medeia-Mythos, die eine von dem griechischen Dramatiker Euripides und die andere von der deutschen Schriftstellerin Christa Wolf, liegen mehrere Unterschiede vor, die sowohl auf den Zeitpunkt ihrer Entstehung, die beiden Autoren und auch auf ihren jeweiligen Entstehungshintergrund zurückzuführen sind. Das Drama des Euripides hat eine etwas kürzere Handlung und fokussierte Thematik, die sich im wesentlichen mit dem Mord Medeas an ihren gemeinsamen Kindern mit Iason (bei Wolf, Jason) und dem Mord an seiner neuen Frau Kreusa (bei Wolf, Glauke) befasst. Das Drama setzt an der Stelle ein, als Medea erfährt, dass Iason mit Kreusa verlobt und in sie verliebt ist. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Tragödie ihren Verlauf. Wie in den klassischen Dramen üblich gibt es keine parallel verlaufenden Handlungsstränge oder viele Personen, die an der Handlung teilhaben. Christa Wolfs Prosaroman ist so aufgebaut, dass insgesamt sechs Personen in zehn Kapiteln in inneren Monologen, die sogenannten 'Stimmen', verschiedene Teile des Medeia-Mythos, der sich in Korinth abspielt, wiedergeben. Auch diese Handlung setzt ein, nachdem Jason und Medea in Korinth angekommen sind, dort schon einige Zeit leben, aber Jason noch nicht mit Glauke verlobt ist. In den Kapiteln von Medea und Jason werden durch Rückblicke auch noch Teile der Argonauten-Sage erzählt, die den Geschehnissen in Korinth vorausgehen und ihre Handlungen und Motive zum Teil erklären. Die einzelnen Stimmen, die zwar chronologisch angeordnet sind, aber nicht unbedingt in sich chronologisch erzählen, geben verschiedene Ereignisse wieder, die erzählen wie Medea in Korinth ankommt, herausfindet, dass der König Kreon seine Tochter Iphinoe geopfert hat um die Stadt weiter beherrschen zu können und dass Medea wegen dieser Entdeckung durch verschiedene Gerüchte und Intrigen dazu verurteilt werden kann, die Stadt verlassen zu müssen. Anschließend werden ihre Kinder von den Korinthern getötet und ihr der Mord angehängt. Der wichtigste Unterschied zwischen den zwei Bearbeitungen ist die Figur der Medea. Wolf so wie Euripides entwerfen beide eine Version der Geschichte, in der das Patriarchat gegenüber Medea versagt. Inwiefern sich die zwei Werke unterscheiden und was die möglichen Gründe für diese Unterschiede sind, obwohl ihnen ein gemeinsamer Mythos zugrunde liegt, ist die Frage mit der sich diese Arbeit beschäftigt.

Medea

Stimmen : Roman

Author: Christa Wolf

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: German fiction

Page: 235

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I seks monologer fortælles og tydes påny det græske sagn om Medea