Treatise on International Criminal Law

Procedure, Cooperation, and Implementation

Author: Kai Ambos

Publisher: Oxford University Press

ISBN: 0199665613

Category:

Page: 880

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Since the adoption of the Rome Statute of the International Criminal Court in 1998, international criminal law has rapidly grown in importance. This three-volume treatise on international criminal law presents a foundational, systematic, consistent, and comprehensive analysis of the field. Taking into account the scholarly literature, not only sources written in English but also in French, German, Italian, Portuguese, and Spanish, the book draws on the author's extensive academic and practical work in international criminal law. This third volume offers a comprehensive analysis of the procedures and implementation of international law by international criminal tribunals and the International Criminal Court. Through analysis of the framework of international criminal procedure, the author considers each stage in the process of proceedings before the ICC, including the role of legal participants, the scope of jurisdiction, and the enforcement of sentences. The full three-volume treatise addresses the entirety of international criminal law, re-stating and re-examining the fundamental principles upon which it rests, the manner it is enacted, and the key issues that are shaping its future. It is essential reading for practitioners, scholars, and students of international criminal law alike.

Minderheitenschutz im Völkerstrafrecht

Author: Wenke Brückner

Publisher: Nomos Verlag

ISBN: 3845292245

Category: Law

Page: 510

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Minderheiten sind als Opfer von Völkerstraftaten unfreiwillige Akteure des Völkerstrafrechts, jedoch nur bedingt durch die relevanten Tatbestände des Völkermords, der Menschlichkeitsverbrechen und Kriegsverbrechen geschützt. Das allgemeine Völkerrecht gewährt Minderheiten im Rahmen der Menschenrechte aus verschiedenen Gründen eigene Rechtspositionen und schützt so deren eigenständige Identität. Demgegenüber komplementiert das Völkerstrafrecht diesen Schutz durch die Sanktionierung massiver Menschenrechtsverletzungen nur in einem eingeschränkten Umfang. Um diesen Schutzumfang und Art und Weise des Schutzes von Minderheiten zu bestimmen, vergleicht die vorliegende Untersuchung allgemeines Völkerrecht und Völkerstrafrecht. Dabei ist maßgeblich, inwieweit das Völkerstrafrecht Minderheiten spezifisch in ihrer Identität berücksichtigt und welche anerkannten Rechtspositionen von Minderheiten es unmittelbar oder mittelbar schützt.

Medien der Rechtsprechung

Author: Cornelia Vismann

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104009465

Category: Literary Collections

Page: 464

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Recht wird gesprochen. Es gilt das Prinzip der Mündlichkeit. Die Rechtsprechung operiert indes auch mit Medien, die nicht der Stimme zugehören. Eine Fotografie zu Beweiszwecken oder eine Kamera zur Übertragung einer Gerichtsverhandlung zählen ebenfalls zu den Medien der Rechtsprechung. Weit davon entfernt, bloße Hilfsmittel der Wahrheitsfindung zu sein, greifen sie in das Verfahren ein. Und dort, wo unter der Macht technischer Medien die justitiellen Formen verwildern, wird das Gericht zum Tribunal.

Internationales Strafrecht

Strafanwendungsrecht - Völkerstrafrecht - Europäisches Strafrecht

Author: Christoph Safferling

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783642149146

Category: Law

Page: 606

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Der Band bietet eine systematische Einführung in das Strafanwendungsrecht, das Europäische Strafrecht nach dem Lissabon-Vertrag sowie das Völkerstrafrecht auf der Grundlage des Internationalen Strafgerichtshofs. Zahlreiche Beispielfälle dienen der Erläuterung und der Vertiefung des Lernstoffs. Übersichten und Prüfungsschemata helfen, den Überblick zu behalten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Darstellung den historischen und kriminalpolitischen Rahmenbedingungen sowie auf der methodischen Herleitung.

Genozid im Völkerrecht

Author: William A. Schabas

Publisher: N.A

ISBN: 9783930908882

Category: Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide

Page: 792

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Joint Criminal Enterprise (JCE)

Ein (Originär) Völkerstrafrechtliches Haftungsmodell MIT Zukunft?

Author: Christoph Barthe

Publisher: N.A

ISBN: 9783428529377

Category: Law

Page: 282

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Gegenstand der Untersuchung ist die in der zeitgen�ssischen v�lkerstrafrechtlichen Rechtsprechung seit der Berufungsentscheidung des UN-Kriegsverbrechertribunals f�r das ehemalige Jugoslawien (ICTY) im Verfahren Prosecutor v. Dusko Tadić aus dem Jahr 1999 in das Zentrum der Aufmerksamkeit ger�ckte Lehre vom Joint Criminal Enterprise. Diese dort erstmals vom ICTY explizit angewandte Doktrin hat ihren rechtsdogmatischen Ursprung im englischen Common Law und erfreut sich in der Spruchpraxis der Ad-hoc-Gerichte seither gr��ter Beliebtheit, um den auf v�lkerstrafrechtlicher Ebene vorzufindenden Schwierigkeiten bei der Aufkl�rung und effektiven Verfolgung von Kollektiv- bzw. Massenverbrechen zu begegnen.Der Autor nimmt die Entscheidung im Tadić-Verfahren zum analytischen Ausgangspunkt und untersucht u.a., ob und inwieweit die im Urteil zitierten historischen Quellen geeignet sind, die von der Rechtsmittelkammer entwickelten Prinzipien zu st�tzen. Im Anschluss daran wird die Verankerung der Rechtsfigur im nationalen Recht von zehn ausgew�hlten Staaten des Common Law- und des Civil Law-Rechtskreises (England, Australien, S�dafrika, Kanada, USA, Deutschland, Frankreich, Spanien, �sterreich, Italien) untersucht. Nach einer kritischen W�rdigung der Haftungsfigur folgen �berlegungen zur Frage ihrer Vereinbarkeit mit Artikel 25 Abs. 3 des R�mischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH-Statut) und Schlussbetrachtungen.Im Kern ist der Verfasser der Ansicht, dass es bei Anwendung des f�r die Zukunft des materiellen V�lkerstrafrechts ma�geblichen IStGH-Statuts bereits de lege lata keines R�ckgriffs auf die Grunds�tze des JCE bedarf, weil die sog. �F�hrungst�ter� regelm��ig als mittelbare T�ter i.S.d. Artikels 25 Abs. 3 (a) 3. Fall IStGH-Statut oder nach den Grunds�tzen der Vorgesetztenverantwortlichkeit gem�� Artikel 28 IStGH-Statut bestraft werden k�nnen, w�hrend die Organisations- und Ausf�hrungst�ter (allein) als Mitt�ter nach Artikel 25 Abs. 3 (a) 2. Fall IStGH-Statut zur Verantwortung zu ziehen sind.

Der Feind aller

Der Pirat und das Recht

Author: Daniel Heller-Roazen

Publisher: S. Fischer Verlag

ISBN: 3104007276

Category: History

Page: 352

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Lange bevor es eine Charta der Menschenrechte und humanitäre Organisationen gab, definierten die Römer den Piraten als »Feind aller«, da ihm nicht mit dem üblichen Recht beizukommen war: Er ist kein Bürger eines Staates, er bewegt sich auf offener See, die niemandem gehört und wo keine Gesetze gelten, man kann nicht mit ihm verhandeln und er ist nicht mit einem Krieg zu besiegen. Bis heute stellt er eine immense Herausforderung an das Recht und die Politik dar. In seiner brillanten Studie zeichnet Daniel Heller-Roazen die Genealogie dieser Herausforderung von der Antike bis heute nach. Mit leichter, eleganter Hand beschreibt er, wie und warum der Pirat aus allen territorialen, politischen, kriegerischen und rechtlichen Kategorien herausfällt und wie er zu der zentralen zeitgenössischen Figur hat werden können, als die wir ihn heute erleben.

Kriminologische Grundlagen einer internationalen Strafgerichtsbarkeit

politische Ideen- und Dogmengeschichte, kriminalwissenschaftliche Legitimation, strafrechtliche Perspektiven

Author: Frank Neubacher

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161484773

Category: Law

Page: 554

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English summary: In this study, Frank Neubacher provides an interdisciplinary link between international law and criminal sciences and explains the process of setting and implementing standards in international criminal law. His methods are based on the labeling approach according to which delinquent behavior cannot be analyzed without referring to social interaction and social definitions that label a behavior as 'criminal' or refrain from doing so, as is often the case on the governmental level. The author comes to the conclusion that effective protection of human rights requires to broaden the concept of criminality in order to include the actions of the powerful and that there is no alternative to a functioning international criminal jurisdiction. German description: Mit seiner Studie leistet Frank Neubacher einen interdisziplinaren Bruckenschlag zwischen Volkerrecht und Kriminalwissenschaften, indem er u.a. den Prozess der Normgenese und Normimplementation im internationalen Strafrecht (Volkerstrafrecht) nachvollzieht. Methodisch stutzt er sich auf den labeling approach, wonach delinquentes Verhalten nicht ohne Bezug zu den gesellschaftlichen Interaktionen und Definitionen analysiert werden kann, die das Pradikat kriminell zuschreiben oder, wie auf der Ebene von Staatsfuhrungen deutlich wird, auch nicht zuschreiben. Der labeling-Ansatz wird jedoch, wo er heute nicht mehr uberzeugen kann, modifiziert, um zu einer unvoreingenommenen Analyse der Entwicklung des internationalen Strafrechts vorzustossen. Dadurch kann er mit atiologischen Fragestellungen kombiniert sowie fur die Frage geoffnet werden, inwieweit kriminologische Befunde eine internationale Strafgerichtsbarkeit legitimieren konnen. In diesem Zusammenhang geht der Autor u.a. auf empirische Erkenntnisse zur interkulturellen Schwereeinschatzung von Delikten, zur Viktimologie und zur individuellen strafrechtlichen Zurechnung von Systemunrecht ein. Er kommt zu dem Schluss, dass der wirksame Schutz von Menschenrechten eine Ausweitung des Kriminalitatsverstandnisses auf das Handeln von Regierenden und Machtigen erfordert und dass es zu einer funktionsfahigen internationalen Strafgerichtsbarkeit keine Alternative gibt.

Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, Nürnberg, 14. November 1945-1. Oktober 1946

Author: Hermann Göring,Christian Zentner

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Nuremberg Trial of Major German War Criminals, Nuremberg, Germany, 1945-1946

Page: 128

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Trial against H.W. Goring, R. Hess, J. von Ribbentrop, R. Ley, W. Keitel, E. Kaltenbrunner. A. Rosenberg, H. Frank, W. Frich, J. Streicher, W. Funk, H. Schacht, G. Krupp von Bohlen und Halbach, K. Donitz, E. Raederder, B. von Schirach, F. Sauckel, A. Jodl, M. Bormann, F. von Papen, A. Seyss-Inquart, A. Speer, C. von Neurath, and H. Fritzsche, individually and as members of any groups or organizations to which they belonged.